Seit Januar 2023 begleiten wir bei Ergosign das Verbundforschungsprojekt STADT:up, ein auf mehrere Jahre angelegtes Vorhaben, das autonomes Fahren im Stadtverkehr nicht nur technisch, sondern vor allem menschlich denkt. Mit dem offiziellen Projektabschluss im Sommer 2026 ist es Zeit, Bilanz zu ziehen: Was haben wir in über drei Jahren UX-Forschung, Nutzerstudien, Simulationsumgebungen und partnerschaftlicher Entwicklung gelernt? Und was bedeutet das für die Zukunft des Human Machine Interface (HMI) Designs?
STADT:up ist ein Forschungsprojekt mit 22 Partnern aus Industrie und Forschung, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Das Ziel: konsistente, skalierbare Lösungen für autonome urbane Mobilität (SAE Level 3 und 4), mit Fokus auf komplexen innerstädtischen Situationen und Interaktionen mit vulnerablen Verkehrsteilnehmer:innen wie Fußgänger:innen und Radfahrer:innen.

Der Beitrag von Ergosign
Ergosigns Mission war von Anfang an klar: Wir bringen „Collaborative UX Design“, menschzentrierte Entwicklung und empirische Research in ein Feld, das ohne diese Perspektiven nicht funktioniert. Denn Technologie, der Menschen nicht vertrauen, wird nicht genutzt, egal wie ausgereift sie ist.
Das Forschungsprojekt gliederte sich in fünf Teilprojekte. Unsere Arbeit konzentrierte sich auf zwei Schwerpunkte:
Teilprojekt 2 – Human Factors: Entwicklung von modularen Interaktions- und Informationskonzepten für das fahrzeuginterne Interface (iHMI), die das Verhalten autonomer Fahrzeuge für die Insassen verständlich und vertrauenswürdig machen.
Teilprojekt 5 – Automatisiertes Fahren: Entwicklung eines Engineering-UIs für Entwickler:innen, das multimodale Sensordaten in Echtzeit visualisiert und die Arbeit im und am Testfahrzeug während der Felderprobung wesentlich effizienter gestaltet.









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