Today, ERGOSIGN Technologies released a new version of its user interface design tool ANTETYPE. The new version offers – besides performance optimizations and bug fixes – extended layout options and a new, more efficient layout algorithm. In addition, the widget library can now be filtered resulting in a much better overview.
Shortly, a native iPad viewer app will be available as well. At UXcamp 2011 in Berlin participants already had the chance to test the new version and a preview of the iPad viewer. As a goody, ANTETYPE rebate coupons were distributed and two licenses were raffled among participants.
The Mac application ANTETYPE is an innovative design application, that supports user interface designers and developers at every step of the work – from the design of interactive prototypes right through to the invention and design of new widgets. ANTETYPE is used by notable clients including PIXAR, Sencha, antrop and many others to tackle challenging UX design projects and interactive prototypes.
For more information and a free 30-day trial version visit www.antetype.com.

5th of June is World Environment Day. With these free icons we want to provide you with a nice reminder of nature for your computer's desktop.
To our free icons in our icon shop ...
Seit 2009 hat die norddeutsche IT- und Software-Szene mit der Seacon einen
neuen Branchentreffpunkt in Hamburg. Die von Hamburg@work, Projektwerk und den
Medien JavaSpektrum sowie ObjektSpektrum veranstaltete Konferenz für IT-und
Business-Entscheider ist für viele Unternehmen ein wichtiger Ort, sich zu
präsentieren und auszutauschen. Zu den Keynotern zählen die HanseMerkur, Neo
Technology, Desertec Foundation und die ERGOSIGN GmbH. Prof. Dr. Dieter
Wallach, Geschäftsführer von ERGOSIGN, präsentiert auf der Seacon die Keynote
„Usability Engineering: Theoretische Grundlagen und praxisorientierte
Realisierung". Die ERGOSIGN GmbH unterstützt in Hamburg unter anderem die
Unternehmen Lufthansa Technik AG, Alltec GmbH, Bond Technical Management Ltd, Drägerwerk AG
& Co. KGaA, Freenet AG, Froglogic Ltd und Interschalt
Maritime Systems AG. Die Kunden Lufthansa Technik und Froglogic aus Hamburg
werden ebenso auf der Seacon über Praxisbeispiele berichten.
Weitere Informationen und das vollständige Programm der Seacon sind unter http://www.sigs-datacom.de/seacon/seacon.html
verfügbar.

In the latest release of the magazine "The Yacht Report", an expert contribution about our client Bond Technical Management has been published. The article reports on the User Interface (UI) we developed for yacht systems. With the UI, different kinds of operating panels (touchscreen) for the steering of all A/V relevant systems on a yacht can be controlled. With the customized User Interface, which is also is adapted to the design of super yachts, all interactive devices on board can be operated. Read the complete article here.
Bond TM is the project management company of choice for AV / IT and communications systems onboard today’s most advanced Super Yacht builds and refits. They partner with Owner’s Representatives and Captains to make their challenging and far-reaching visions a reality.Bond TM can extend to its clients exclusive value-added conditions from Original Equipment Manufacturers such as Crestron, Lutron, Panasonic, Fluke Networks, Cisco Systems and many others. More information: www.bondtm.com

(The following article is only available in German.)
Auf Einladung des VDMA hielt Jan Groenefeld im Rahmen des VDMA Infotags einen Vortrag zum Thema "Anforderungsanalyse - Zu Risiken und Nebenwirkungen (be-)fragen Sie ihren Benutzer".
Interessante Vorträge und intensive Diskussionen in den Pausen sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung.
From June 11th till June 12th UXcamp Europe is taking place in Berlin again. As a provider of different UX services and as one of the Gold Sponsors, ERGOSIGN will be there, too. ERGOSIGN is going to present the Prototyping Tool ANTETYPE, which is Main Sponsor of the event in this year. Just in time there will be a new version of ANTETYPE in June. Beside new functions, a first version of the iPad Viewer App is going to be presented in Berlin. All participants of the UXcamp Europe get vouchers for ANTETYPE and can buy the Tool at a reduced rate. Also some licences are going to be raffled at the final get-together. All you got to do is register timely at the barcamp wiki at www.uxcampeurope.org.
More information about UXcamp: www.uxcampeurope.org
More information about ANTETYPE: www.antetype.com
(The following article is only available in German.)
User Interface Designer sind in einem gewissen Sinne für ihr Leben gestraft. So wie Köche vermutlich nicht mehr komplett wertfrei schmecken können, haben Vertreter unserer Zunft immer ein Auge offen für alles, was mit Interaktion zu tun hat.
So auch am 23. März 2011: Auf dem Morgenflug nach Zürich hatte circa 75% der (meist männlichen) Geschäftsleute an Bord die Seite 33 der Süddeutschen Zeitung aufgeschlagen, auf der ein riesiges Formel 1-Lenkrad unter der Überschrift "Mit Knöpfchen am Steuer" prangte.
Für mich als (bis dato) F1-Ignoranten in zweierlei Hinsicht überraschend: zum einen die augenscheinliche Komplexität, zum anderen das offensichtliche Interesse an diesem Thema. Nach einer Recherche diesbezüglich fand sich ein Artikel von Nick Heidfeld im Focus (12/2011), in dem sich teilweise sehr deutliche Parallelen zur Benutzerfreundlichkeit von Software auftun.

Foto copyright focus.de
Ein signifikantes Problem von Software ist das sukzessive und unstrukturierte Anhäufen von Funktionalität (sogenannte Featuritis), so dass das ursprünglich (möglicherweise schlüssig) konzipierte User Interface nicht mehr skaliert. Daraus resultiert ein Fehlen von Guidance, was den User schnell überfordert. So kämpfen die F1-Fahrer wie Heidfeld anscheinend mit ähnlichen Anforderungsproblemen wie User von Microsoft Word.
"Als ich im Jahr 2000 den Sprung von der Formel 3000 in die Formel 1 schaffte, hatten die Lenkräder nur zwei Knöpfe! Einen für die Trinkflasche, einen für den Bordfunk. Vergleiche ich das damalige Steuer mit dem heutigen, wäre dies, als ob ich die Technik eines Segelflugzeugs mit der eines Airbus A380 vergleichen würde."
Interessant ist auch teilweise die Wortwahl, die Heidfeld benutzt. Er redet in seinem Artikel von "Bedrohung", "Fuck-Up-Potenzial" und "fatalen Auswirkungen". In normalen Nutzer-Interviews wäre dies schon eine besorgniserregende Tonart. Wenn man hier noch den Kontext der Benutzung (250+ km/h) unter maximalem Stress berücksichtigt, wäre der Begriff Showstopper leidlich untertrieben.
Eine weitere Herausforderung im UI Design ist meist die Darstellung von Modalität in Interfaces, d.h. in welchem Zustand befindet sich das System, respektive welche Funktion ist aktiv. Auch hierzu äußert sich Heidfeld:
"Heute haben wir für die unterschiedlichsten Fahrzeug- und Motorenzustände rund ein Dutzend verschiedene Knöpfe auf dem Lenkrad, dazu noch fünf Drehschalter in der Mitte. Nicht zu vergessen, die ganze Reihe von Rändelrädern auf dem Lenkrad und am Lenkradkranz. Und hinter dem Lenkrad gibt es weitere acht Verstellmöglichkeiten. Was die Knöpfe betrifft, die sind zum Teil doppelt belegt, je nachdem, in welchem Modus ich mich befinde."
Würde man das Lenkrad einem Expert Review unterziehen, fielen einem auch das alleinige Verlassen auf Farbe auf - leider finden sich keine Statistiken über die farbfehlsichtige F1-Fahrer, normalerweise sind es jedoch circa 8% aller Männer. Ebenso sind die Labels eher frei verteilt (mal drüber, mal drunter, mal drauf), den notwendigen Platz für eine konsistente Alignierung könnte man auch gegebenenfalls durch das Weglassen des Autohersteller-Logo generieren.
Ein integraler Punkt hinsichtlich UI-Design ist nicht zuletzt die Ergonomie. Eine falsche Positionierung von hochfrequent genutzten Funktionen kann von Effizienzeinbußen bis zu Repetitive Strain Injuries führen. Die Äußerungen von Heidfeld jedoch führen die Gefährlichkeit von Falschplazierungen unter der Berücksichtigung der F1-Umgebungsbedingungen auf ein neues Level.
"Ich muss also mehr oder weniger gleichzeitig beide Knöpfe drücken, nicht selten an einer Stelle, wo ich hochschalten muss, und gleichzeitig sollte ich ja noch ein wenig lenken. Das ist vom Rhythmus her schon schwierig, es ist aber auch von der reinen Haptik her problematisch. So stelle ich mir einen besonders schwierigen Griff beim Klavierspielen vor, allerdings dann bei Tempo 250. Also lenken, schalten, Knöpfe bedienen und das mitten im Zweikampf. Und gleichzeitig ein Auge für die optischen Signale frei haben, die anzeigen, ob man die erwünschte Technik überhaupt einsetzen darf oder nicht."
Insofern wäre es sehr spannend zu wissen, in welcher Häufigkeit welche Funktionen ausgeführt werden. So verwundert es beispielsweise (zumindest den Laien), dass die Speed Limiter Funktion für die Boxengasse hinsichtlich der Ergonomie die gleiche Prominenz wie der Boost bekommt (und nicht einfach automatisch getriggert wird).
Analogien zu Software-Umgestaltungen zeigen sich auch in der Überzeugung der Nutzer, neue Funktionalitäten per se nicht unbedingt missen zu wollen, sowie in der gleichzeitigen Motivation, gerne an deren Vereinfachung mitzuwirken. So auch Heidfeld:
"Es bereitet mir Freude, mich in die ganzen Systeme einzuarbeiten, um sie dann unter Umständen auch noch vereinfachen zu können. Für mich ist das eine Herausforderung, Kompliziertes zu vereinfachen und sinnvoll neu zu gestalten. So gesehen, bin ich gegenüber dieser Technik durchaus positiv eingestellt."
Neben der Innovationsbereitschaft ist ein sehr wichtiger Erkenntniswert aus kontextuellen Analysen die Frage nach der Standard User Experience: Welche Programme prägen die mentalen Modelle der Anwender fundamental? Dabei zeichnet sich in den letzten Jahren ein starker Wechsel von der Office- zur Facebook-Generation ab. Die SZ schreibt dazu passend:
"Ist das Multitasking vielleicht eine Frage des Alters? ... Die Knopfsache, die eigentlich nur für mehr Möglichkeiten zum Überholen sorgen sollte, könnte also zu einer Art Ausscheidungsverfahren der Generationen führen; dann würde sich zeigen, was mehr bringt - Fähigkeiten an der Playstation oder Erfahrung".
Abschließend festzuhalten ist, dass - wie bei jedem Designprozess - sicherlich viele unbekannte Einschränkungen zu dem hier besprochenen Interface des Rennwagens geführt haben. Die Parallelen zum Softwaredesign stechen jedoch ins Auge, zumal es verwundert, dass bei diesem hochgezüchteten und vor allem überschwänglich finanzierten Umfeld nicht mehr Raum für nutzerzentrierte Innovation geöffnet wird (Head-Up Displays, Sprachsteuerung, etc.).
Die Tatsache jedoch, dass eine Nutzervereinigung (in diesem Fall die Fahrergewerkschaft) öffentlich proklamiert, dass "das Limit erreicht sei", ist erfahrungsgemäß die letzte Eskalation bevor ein Redesign ansteht.
The sun is shining, flowers are growing ... spring has sprung!
These colorful free icons transfer the spring to your desktop as well, enjoy!
To our free icons in our icon shop ...
|
(The following article is only available in German) Software-En Ergosign ist
auch vor Ort. Jan Groenefeld wird
zum Thema „Die Anforderungsanalyse - Zu Risiken und Nebenwirkungen
(be-)fragen Sie ihren Benutzer" referieren.
|
(The following article is only available in German)
Hiddenhausen – Wie lassen sich ergonomische Oberflächen zur Maschinenbedienung entwerfen? Was muss bei der Gestaltung von Alarmmeldungen zur Lenkung der Aufmerksamkeit des Bedieners beachtet werden? Diese und weitere Fragen zum Design industrieller User Interfaces beantwortete ein Workshop, den ERGOSIGN mit seinem Kooperationspartner INOSOFT im Rahmen des Automatisierungstreffs Böblingen anbot. Ziel der Veranstaltung mit dem Titel „Next Generation HMI Design“ war es, zu zeigen, welche Bedeutung eine gute Visualisierung als das „Aushängeschild“ der Maschine hat.
Am Vormittag umriss Dr. Marcus Plach, Geschäftsführer von ERGOSIGN, in seinem Vortrag die Grundlagen benutzerzentrierten Designs. Mit unterhaltsamen Beispielen aus der Praxis erklärte er mögliche Fallstricke und Folgen schlechten Designs und zeigte durch einfache Tests den Teilnehmern eindrucksvoll die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung auf. Danach erläuterte Plach die wissenschaftliche Methodik bei der Gestaltung ergonomischer Bedienoberflächen, die mit Analyse-, Design- und Testphasen nachvollziehbar zum angestrebten Ziel führt.
Anschließend wurde es praktisch: Jan Groenefeld, Senior User Interface Designer bei ERGOSIGN, entwickelte vor den Augen der Teilnehmer ein wiederverwendbares Design für Alarmmeldungen und erklärte dabei wichtige Grundlagen der Fehlerkommunikation sowie der Interaktion zwischen Mensch und Bedienoberfläche im Falle eines Maschinenfehlers.
Zum Schluss stellte Stefan Niermann von INOSOFT die interessierte Runde vor die Aufgabe, in der zuvor entwickelten Oberfläche mit VisiWin 7 und Expression Blend im 3D Modell einer Maschine das Fehlerzentrum per animierter „Kamerafahrt“ in den Fokus des Betrachters zu rücken. „Das zeitgemäße Design und die Ergonomie von Bedienoberflächen und Visualisierungen gewinnen für Maschinenbauer als Verkaufsargument immer mehr an Bedeutung“, waren sich alle Vortragenden einig.
Für das rege Interesse aller Teilnehmer möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.