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Fit für den B2RUN Firmenlauf!

15.07.2016

Mit einer großen Portion Spaß und jeder Menge Teamgeist waren die Laufteams aus Saarbrücken und München, im Abstand von zwei Tagen, wieder bei der B2RUN Firmenlaufmeisterschaft am Start!

Bei bestem Wetter haben die Saarbrücker Läufer gezeigt, wie fit Ergosign ist und legten mit sehr guten Zeiten auf der 5 Kilometer Strecke über das Dillinger Hüttengelände ordentlich vor.

Unser Münchner Team hat zwei Tage später nachgezogen und startete hoch motiviert auf die 6,2 Kilometer Strecke durch den Olympiapark am Olympiaturm vorbei, entlang des Olympiasees bis ins Olympiastadion.

Alle Ergosign-Läufer glänzten mit super Zeiten – Herzlichen Glückwunsch!

Wenn UX Design und Gabelstapler sich treffen

12.07.2016

Am 2. Juni war ich für Ergosign auf der CeMAT in Hannover, der Leitmesse für Intralogistik-Lösungen. Gezeigt wurden Transport- und Verpackungssysteme. Schachteln und Boxen. Reifen und Rollen. Und eine smarte Softwarelösung mit ausgefeiltem UX Design, die in einem Musical besungen wurde.

„Simply Smart“ – unter diesem Leitmotiv hat der Intralogistikanbieter STILL (über 8.000 Mitarbeiter, 1,7 Mrd Euro Umsatz) auf der CeMAT seine neue Softwarelösung „neXXt fleet“ präsentiert und damit die Bedeutung von digitalen Lösungen in der Logistikbranche hervorgehoben.

STILL neXXt fleet besteht aus neun Einzelanwendungen und setzt neue Maßstäbe hinsichtlich Verfügbarkeit, Bedienerfreundlichkeit und Visualisierung. ”

STILL

Interessant ist aber nicht nur das sichtbare Ergebnis, sondern auch der Weg dorthin. Denn dieser ersten öffentlichen Vorstellung auf der Messe ist eine umfangreiche und enge Zusammenarbeit mit Ergosign vorausgegangen.

UX DESIGN

Basierend auf den existierenden Anforderungen und strategischen Rahmenbedingungen haben wir zusammen mit STILL ein einfach zu nutzendes UI-Konzept erarbeitet. Dieses ist skalierbar und lässt sich so auch auf zukünftige Applikationen übertragen, um die Erweiterbarkeit der Software zu gewährleisten. Bei der anschließenden visuellen Ausgestaltung achteten wir darauf, dass das UI in Form- und Farbsprache der Corporate Identity von STILL entspricht, gleichzeitig aber den wegweisenden Charakter des Produktes unterstreicht. Das Resultat ist ein individuelles und responsives UI Design mit herausragender User Experience, das auf diversen Zielplattformen (Desktop, Tablet, Smartphone) nutzbar ist.

ENTWICKLUNG

Das UI Development erfolgte in unserer eigenen Entwicklungsabteilung. Durch die enge Verzahnung der internen Abteilungen und die eingespielten Prozesse konnte die Software effizient, schnell und auf hohem Qualitätslevel umgesetzt werden. Dabei haben wir Techniken wie z.B. AngularJavaScript, HTML/CSS, SASS und REST eingesetzt. Auch hier war ein enges Zusammenspiel mit STILL und ihren Entwicklern wichtig, um saubere technische Schnittstellen zu definieren und das Endprodukt gemäß der Kundenwünsche zu optimieren.

Das Resultat ist ein modernes, responsives User Interface, das sich momentan in neun verschiedenen Applikationen wiederfindet. Neben den hohen Ansprüchen an das UI Design und die Implementierung war auch der mittelfristige Zeithorizont von der Durchführung der Ideation, über das spezifische Design der verschiedenen Applikationen bis hin zur fertigen Implementierung eine Herausforderung.

DIE MESSE

Zum krönenden Abschluss präsentierte STILL „neXXt fleet“ auf der CeMAT nicht nur auf großen Leinwänden, iPads und Touchtables, sondern tatsächlich auch im Rahmen eines eigens dafür geschriebenen und äußerst effektvollen Musicals – wow!

Vielleicht gibt es in zwei Jahren zur nächsten CeMAT ja wieder einen guten Grund, um nach Hannover zu fahren. Ich würde mich freuen!

Weitere Infos zu neXXt fleet gibt es unter www.still.de, auf der Themenseite www.still-nexxt-fleet.de  oder bei Facebook.


Hannes Musekamp

Senior UX Designer

UX im gelben Trikot bei der Sportschau

07.07.2016

Die Tour de France 2016 startete am Samstag, den 2. Juli, mit der 1. Etappe von Le Mont-Saint-Michel nach Utah Beach Sainte-Marie-du-Mont. Nach insgesamt 3519 Kilometern verteilt auf 21 Etappen endet sie auf der Avenue des Champs-Élysées in Paris.
Als stetigen Begleiter des Radrennens quer durch Frankreich entwickelte Ergosign den Liveticker der Tour de France 2016 im Auftrag des Saarländischen Rundfunks (SR). So können alle Fans und Interessenten immer und überall mitfiebern und jederzeit auf Streckeninformationen wie Höhenmeter und die aktuelle Position des Feldes zugreifen.

Ergosign übernahm die vollständige Entwicklung des Tour Tickers, das heißt sowohl Front-End (Zuschauersicht) als auch Back-End (Redakteurssicht). In einer eingangs durchgeführten Analyse wurden die Redakteure des SR befragt, um das neue Back-End möglichst optimal auf deren Arbeitsläufe und Bedürfnisse anzupassen. Das entstandene System ist hochgradig flexibel: So können nicht nur mehrere Redakteure am gleichen Ticker arbeiten (z. B. Feld-Updates und Tickermeldungen), sondern auch mehrere Ticker gleichzeitig betrieben werden. Die verschiedenen Aspekte des Tickers können individuell aktualisiert werden. Alle Informationen sind somit immer auf dem neusten Stand. Die XML-Schnittstelle hält auch den Teletext stets up to date.

Der Administrationsbereich ist von der Front-End-Ausspielung vollständig entkoppelt. Das Front-End ist leichtgewichtig, robust, updatefähig und wird komplett statisch generiert. Dadurch bietet es eine sehr gute Performance in Hinblick auf die beliebige Skalierbarkeit durch Caching-Server. Verwendet wurden State-of-the-Art-Techniken wie HTML5, CSS3 (SASS), JavaScript und JSON.
Kurz vor der Tour launchte die Sportschau ein neues Design, auf das der Tour Ticker mit seinem reduzierten Design abgestimmt ist. Auch mobil können alle Informationen bequem abgerufen werden. Das responsive Design ist unter der Verwendung von Vektorgrafiken und eigens angefertigten SVG Icons für Mobile, Tablet und Desktop optimiert.

Eine besondere Herausforderung stellte die Anpassung der Höhenprofile im SVG Format dar. Deren Inhalte sollen sich dynamisch an den zur Verfügung stehenden Platz der verschiedenen Endgeräte anpassen. Doch auch dies meisterte Ergosign durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Designern und Entwicklungsteam.

Wir wünschen viel Spaß bei der Tour de France 2016 und bleiben Sie weiterhin live dabei!


Björn Busch-Geertsema

UX Design & UI Development Manager

Lisa Föllinger

UX Designer

Spielen und Toben - ganz ohne Leine

30.06.2016

Fünf wackere Ergosign Kollegen trotzten am Samstag heldenhaft Moskitoschwärmen, meterhohem Gras und Platzregen, um den Hunden des Saarbrücker Bertha Bruch Tierheims einen neuen Zaun rund um das enorm große Freilaufgehege zu bauen. Der erste Teil steht und nach einem weiteren Bautag kommenden Samstag können die Hunde endlich wieder spielen und toben was das Zeug hält - ganz ohne Leine.

Apple WWDC 2016 - Viel Neues, wenig Innovation

22.06.2016

Apple stellte am 13.06.2016 jede Menge Verbesserungen und neue Features für die Plattformen tvOS, watchOS, iOS und macOS - ehemals OS X - auf der Entwicklerkonferenz in San Francisco vor. Neben sehr vielen mehr oder weniger sinnvollen App-Anpassungen, wie beispielsweise das nun an „Featuritis“ leidende, völlig überladene iMessage oder das notwendige Redesign von Apple Music, möchte ich vor allem drei aus UX-Sicht interessante Themen hervorheben.

AppleWatch - Das Warten hat ein Ende

Die zweite Generation der Apple Watch wurde zwar nicht angekündigt, dafür aber die Performance der Watch Apps deutlich verbessert. Relevante Informationen werden zukünftig bereits im Hintergrund geladen, sodass eine flüssige Interaktion - die längst überfällig war - ohne langes Starren auf einen Ladeindikator möglich ist. Zusätzlich hat Apple die Glances zu Gunsten eines App Docs abgeschafft und somit für den „Side Button“ gleich zwei sinnvolle Funktionen gefunden. Neben dem Öffnen des Docs (vergleichbar mit dem App Switch unter iOS) ist es nun auch möglich, einen Notruf in jedem Land automatisch abzusetzen. Dabei werden auch direkt die persönlichen Gesundheitsinformationen übermittelt.
Dieses Feature ist vor allem für den Medical-Bereich interessant. Denkbar wären beispielsweise unterschiedliche Informationen, je nach Umfeld und Benutzerrolle. So könnten sowohl Patienten als auch Ärzte oder Pflegepersonal dieses Feature in unterschiedlichem Umfang nutzen.
Durch die Performance-Optimierung und die verbesserte Navigation zwischen Apps könnte nun auch der Einsatz einer Apple Watch im produktiven Umfeld für Unternehmen interessanter werden. Wie gut sich das neue Eingabe-Feature Scribble - Buchstaben können mit dem Finger auf dem Display gezeichnet werden - anfühlt und funktioniert, bleibt noch abzuwarten.

iOS 10 - Kontext is King

iOS 10 ist intelligenter geworden und bietet dem Benutzer in bestimmten Situationen Informationen an, ohne dass dieser explizit danach fragen muss. „Contextual Prediction“ nennt Apple dieses Feature. Beispiele hierfür sind proaktive Vorschläge zu Telefonnummern, wenn ein Name in Verbindung mit dem Wort „Phone“ in einer Mail verwendet wird, das Überprüfen von freien Terminen im Kalender oder Routenvorschläge für erkannte Ziele. Mit iOS 9 hat Apple bereits erste Schritte in diese Richtung unternommen und diese jetzt - wie in meinem Blog Beitrag vom 17.02.2016 gefordert - weiter ausgebaut.
Zusammen mit besseren, interaktiveren Rich Notifications auf dem Lockscreen, mehr Inhalten in der 3D Touch Preview und vor allem „Contextual Prediction“ möchte Apple seine Benutzer in ihrem persönlichen Umfeld abholen. Alle wichtigen Informationen sollen direkt angeboten werden, ohne dass viele Interaktionen notwendig sind. Dieses Vorgehen ist aus meiner Sicht sehr vielversprechend und genau der Weg, wie in Zukunft gerade im mobilen Bereich die Interaktion mit digitalen Systemen aussehen wird. Im produktiven Umfeld ist von großer Bedeutung, dass unsere Anwendungen automatisch erkennen, was in welcher Situation wichtig ist und den Benutzer entsprechend darauf hinweisen. Die Daten werden so aufbereitet, dass sie leicht verständlich sind und direkt darauf reagiert werden kann.

Siri ist überall

Mit dem aus Konsistenzgründen in macOS Sierra umbenannten Desktop Betriebssystem hat nun auch Siri den Weg auf den Mac gefunden. Hinzu kommt, dass der Sprachassistent jetzt auch mit Drittanbieter-Apps aus dem Appstore kommunizieren kann. Das und die Tatsache, dass Siri viel mehr Befehle aus dem Kontext heraus versteht, könnte dem Feature endlich einen echten Mehrwert verleihen. Im Hinblick auf den ECHO von Amazon hatte Apple hier auch Nachholbedarf, was multimodale Interaktion angeht. In Verbindung mit HomeKit und CarKit existieren auch direkt zwei Apple Use Cases, die eine gut funktionierende Sprachsteuerung voraussetzen.
Mit dem verbesserten und nun omnipräsenten Siri sehe ich hier, neben möglichen Datenschutzbedenken, das größte Potential von allen vorgestellten Neuerungen. Multimodale Interaktion kann in allen Bereichen in unterschiedlichsten Formen eingesetzt werden, ihr gehört die Zukunft. Auch im Hinblick auf neue Technologien, wie beispielsweise Augmented Reality, die gerade den Vorteil bieten, dass der Benutzer beide Hände frei hat, müssen wir uns von der Vorstellung der klassischen Maus/Touch-Interaktion trennen.

Fazit - Alles rückt zusammen

Apple lieferte eine beeindruckende Menge an neuen Features. Wirklich neu und innovativ ist jedoch keines davon. Einige Dinge, die die Konkurrenz besser macht, wurden optimiert und grundsätzliche Weichen in zukünftige Ausrichtungen gestellt. Ein wichtiger Punkt für Apple ist das Zusammenspiel aller Plattformen. Dies zeigt sich z. B. dadurch, dass ein Mac direkt mit einer Apple Watch entsperrt oder Inhalte auf einem Device kopiert und auf einem anderen nahtlos wieder eingefügt werden können.
Apple hat erkannt, dass der Fokus weg von einzelnen Devices, hin zu der Optimierung der Experience eines ganzheitlichen Workflows gelenkt werden muss. Wir werden zukünftig mehrere mobile Geräte abhängig von unserem aktuellen Umfeld und Aufgaben verwenden. Der Umgang mit Multi-Device-Anwendungen ist eine wichtige Aufgabe für UX Designer geworden. Apple geht mit seinen Updates einen Schritt in die richtige Richtung.

Für alle Plattformen ist ab sofort eine Developer Beta verfügbar und das Release wurde - traditionell ohne Angabe eines genauen Datums - für Herbst angekündigt.

Eine Auflistung aller Neuerungen und das Video zu der Entwicklerkonferenz kann der Apple Seite entnommen werden.

Tobias Zapp

Senior UX Designer & UI Developer
Lead Mobile Solutions



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