Unternehmen Blog

Ergosign war dabei – Auf der 3. Jobmesse am UmweltCampus Birkenfeld

Mit großer Freude präsentierte Ergosign sich am Donnerstag, den 06. Juni 2013 als moderner Arbeitgeber auf der 3. Jobmesse am UmweltCampus Birkenfeld. Insbesondere die regionale Nähe zum Hauptsitz Saarbrücken und die praxisnahe Ausbildung der Studierenden machen den UmweltCampus der FH Trier zum perfekten Partner für Ergosign.

Erste Kontakte sind geknüpft – in zahlreichen interessanten Gesprächen und der Firmenpräsentation von Timo Pauli (Senior UX Designer & UI Developer) konnten die Studierenden am Campus einen Einblick in die einzigartige Firmenkultur, die vielseitigen Aufgabenbereiche und die zahlreichen Möglichkeiten bei Ergosign erlangen. Dabei stehen insbesondere den Studierenden der Fachbereiche Medieninformatik, Kommunikationsdesign, Digitale Medien oder Informatik alle Türen offen: Von Praktika über Abschlussarbeiten bis hin zu Werkstudententätigkeiten und Berufseinstieg.

Wir haben uns sehr über das rege Interesse, positive Feedback und die spannenden Gespräche gefreut!

Custom Look & Feels mit Qt

Custom Look & Feels haben in der Vergangenheit zunehmend an Bedeutung gewonnen und stellen heute ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal einer Software dar. Dieser Umstand hat dafür gesorgt, dass bei der Auswahl eines geeigneten UI Frameworks neben den technischen Möglichkeiten zunehmend auch die gestalterischen Freiheiten, die ein Framework bietet, im Fokus stehen.

Während sich viele bekannte UI Frameworks (iOS, .Net) auf eine spezifische Plattform spezialisiert haben, bietet sich das C++ Framework Qt bestens für plattformunabhängige Look & Feel-Umsetzung an (Desktop und Mobile). Die mittlerweile sehr gereifte und konsistente API bietet von Styling bis Animation und Multimedia alles, um moderne Look & Feels umzusetzen und so für eine optimale User Experience zu sorgen. Aus diesen Gründen setzen unsere Kunden für die Realisierung ihres UI immer wieder auf Qt. Das Ergosign Qt-Team konnte dadurch in zahlreichen Projekten breite Erfahrungen mit diesem Framework sammeln (z.B. in den Projekten Autoform, Hexagon und Kirsch).

Wir möchten in einer kleinen Serie von Blog-Beiträgen die Styling-Möglichkeiten des Qt Frameworks und unsere bewährten Ansätze im Umgang mit dieser Technologie anhand einfacher Beispiele aufzeigen. Bei der Umsetzung wurden die grundlegenden Styling-Optionen ab Version 4.2 berücksichtigt, die Entwicklung selbst wurde unter Qt 5.0 realisiert. Alle Beispiele wurden mit QtCreator entwickelt, der sich als geeignetes Werkzeug für Qt-UI-Entwicklung herausgestellt hat (IDE mit integriertem WYSIWYG-Editor).
Das Qt SDK sowie der QtCreator stehen für alle Plattformen kostenlos zum Download bereit.

Als praktisches Beispiel für das Styling mittels Qt dient in allen Beiträgen der Serie ein angepasstes Design eines QPushButtons. Der runde „Glossy“-Effekt, der Text-Schatten sowie die Ladeanzeige werden sich bei der Realisierung als Herausforderung erweisen.

Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Styling von Standardkomponenten mittels QStyles und Qt Style Sheets (QSS). Im zweiten Teil werden wir zusätzlich einen praktischen Einblick in die Custom-Control-Programmierung mit C++ geben, da nicht alle Anforderungen mittels QSS realisiert werden können.

Wie einige andere moderne UI Frameworks (z.B. WPF) bietet Qt in seiner neuesten Version jetzt auch einen deklarativen Ansatz für die Erzeugung von User Interfaces. Die Features und neuen Möglichkeiten von QML werden Inhalt des dritten Teils der Qt-Styling-Serie sein.

Beitrag 1 – Styles + QSS

1. Styles und Paletten

Qt bietet die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Look & Feels zu wechseln. Sowohl für die gesamte Applikation als auch für einzelne Controls kann zwischen sogenannten “Styles” gewechselt werden (Windows, Macintosh, Motif, CDE, Plastique, etc.).

(Quelle: http://qt-project.org/doc/qt-5.0/qtwidgets/qstyle.html)


In den meisten Fällen dient diese Style-Definition jedoch nur als Grundlage für ein eigenes Look & Feel, da die Adaption von systemfremden Designs (z.B. „Macintosh“ auf Windows-Systemen) nicht sinnvoll ist oder die vordefinierten Styles den modernen UI-Design-Anforderungen nicht mehr genügen (z.B. Motif).

Sofern nur einzelne Vollfarben für Text, Ränder und Hintergründe eines Styles angepasst werden müssen, hat sich die so genannte „Palette“ als einfaches Werkzeug erwiesen, um schnell das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Eine individuelle Farbpalette kann sowohl für die gesamte Applikation als auch einzelne Controls gesetzt werden. Standardmäßig erben alle Controls den Style und die Palette des jeweiligen Eltern-Elements.

2. Qt Style Sheets (QSS)

Seit Version 4.2 des Frameworks ist es möglich, den Standard-Look aller Controls mit QSS-Syntax komplett zu ändern. Die Syntax ist hiermit stark an das im Web verwendete und vom W3C spezifizierte CSS (Cascading Style Sheets) angelehnt. Alle Bestandteile eines Controls (z.B. Label und Button bei einer Checkbox) lassen sich getrennt voneinander ansprechen und durch entsprechende CSS-Attribute im Aussehen verändern. Mit Hilfe von Grafiken oder den entsprechenden CSS-Definitionen (Box Model, Border Image und Gradient-Definitionen) lassen sich auch komplexe UI Designs problemlos umsetzen. Style Sheets können für jedes Element des UI einzeln gesetzt werden. Wie bei den Styles werden Definitionen an Kind-Elemente vererbt.

Aufgrund der sehr ähnlichen Syntax zu CSS ist die Einstiegshürde für Designer an dieser Stelle besonders niedrig. QSS unterscheidet sich an nur wenigen Stellen von der vertrauten CSS-Syntax (Gradienten, abgerundete Ecken). Es ist möglich, Styles lokal für ein Element zu definieren oder diese in eine separate Datei auszulagern, was für eine gute Wartbarkeit zu empfehlen ist.

Die Zuweisung der Style-Definitionen kann auf unterschiedliche Art und Weise gelöst werden. Zum einen können Elemente anhand ihres Typs (z.B. QPushButton) oder mit einem eindeutigen Namen angesprochen werden, was der Verwendung von IDs bei CSS entspricht. Eine weitere Möglichkeit sind Dynamic Properties, die mit CSS-Klassen vergleichbar sind. Hierbei handelt es sich um Eigenschaften, die einem oder mehreren Controls zugewiesen werden können. Control-Bestandteile (z.B. das Häkchen einer CheckBox) lassen sich in QSS mittels sogenannter „Pseudo-Elemente“ (::) ansprechen. Unterschiedliche visuelle Zustände eines Controls (Hover, Pressed, Checked, ... ) können durch „Pseudo-States“ (:) angepasst werden (siehe Abbildung QPushButton:pressed).

Im Folgenden demonstrieren wir anhand eines Beispiels, wie einfach Widgets (so werden in Qt „UI-Bestandteile“ genannt) mittels QSS umgestaltet werden können.

Trotz aller Vorteile, die QSS bietet, gibt es auch einige Restriktionen. So gibt es beispielsweise keine Möglichkeit, einen Schatteneffekt für ein Text-Label zu definieren, was bei CSS mittlerweile zum Standard gehört. Ebenso schwierig stellt sich die Umsetzung von bestimmten visuellen Effekten heraus (z.B. „Glossy“- Effekte mit Rundungen). Zwar ist es möglich, Bitmap-Graphiken mit einer festen Größe zu verwenden. Soll die Breite aber dynamisch anpassbar sein, kann es durch die Skalierung jedoch zu einer verzerrten Anzeige kommen. Darüberhinaus hat sich in der Praxis gezeigt, dass komplexe Style Sheets insbesondere auf mobilen Plattformen Performance-Probleme verursachen können.

In unserem nächsten Teil der Qt-Styling-Serie wollen wir anhand eines Buttons mit Text-Shadow- und rundem Glossy-Effekt (siehe Abbildung) die Erstellung von Custom Controls und Wiederverwendung von bereits erzeugten Style Sheets demonstrieren. Zudem kann man mit Custom Controls die Interaktionsmöglichkeiten eines Standard-Controls verändern, worauf wir ebenfalls im zweiten Beitrag eingehen werden.

Attribute Styles / Palette QSS
Allgemeine Farbanpassungen (Foreground, Background, Border, ...)
Hintergrundgrafiken
Farbgradienten
Layouting (Größe, Padding, Margin)
States (Pressed, Hover, ...)
Basic Customizing (runde Ecken, Subcontrol Styling, ...)
Advanced Customizing (TextShadow, dynamische Control-Elemente, funktionale Erweiterungen)

Dotnet Cologne 2013 – Von Entwicklern für Entwickler

Getreu dem Motto „Von Entwicklern für Entwickler“ haben wir uns sehr gefreut, im zweiten Jahr in Folge Teil der Dotnet Cologne gewesen zu sein.

In der Lunch Session „Vom UI Design zur WPF-Umsetzung“ stellte Björn Busch-Geertsema anhand eines konkreten Projektbeispiels unseren bewährten UX Designer / UI Developer Workflow vor und zeigte, wie ein herausragendes UI Design nahezu ohne Reibungsverluste technisch realisiert werden kann.
In der Session „WPF UI Development Best Practices“ versprach David C. Thömmes nicht zu viel und geleitete die Teilnehmer in einer wilden Fahrt durch die wichtigsten WPF UI Development Strategien und Best Practices. Ein Schwerpunkt lag auch auf der perfekten Basis – einem detailliert ausgearbeiteten UI Design, das eine erfolgreiche Implementierung mit WPF erst ermöglicht.

Eine hochkarätige Agenda mit vielen spannenden Sessions sowie die professionelle Organisation lassen keinen Zweifel zu: Die Dotnet Cologne zählt zu den wichtigsten Konferenzen im deutschsprachigen Raum – ein Pflichtprogramm für alle .NET Developer. Wir freuen uns jetzt schon auf die #dnc14!

Wir bedanken uns herzlich bei den zahlreichen Besuchern und dem überwältigenden Feedback zu unseren Sessions sowie den interessanten Unterhaltungen an unserem Konferenzstand.

Wie versprochen ist der Vortrag auch online verfügbar:

Ganzheitliche Steigerung der Bedien-Ergonomie in der Stahlindustrie – Industrial Usability Day 2013

Am Industrial Usability Day zeigte Ergosign anhand eines aktuellen Kundenbeispiels aus der Stahlindustrie, wie die User Experience ganzheitlich gesteigert werden kann. 

Die diesjährige Fachtagung des Industrial Usability Day mit dem Themenschwerpunkt innovatives HMI Design in Automatisierungs-, MSR- und Elektrotechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau fand am 24. April 2013 in Würzburg statt. In diesem Rahmen diskutierten namhafte Maschinenbauer und Automatisierer mit Ergosign und weiteren Usability-Experten, wohin die Reise in Sachen Usability und modernes HMI Design geht.

Neben einer Beteiligung von Ergosign als Aussteller widmeten sich Jan Groenefeld (Senior UX Designer, Lead Industry Solutions bei Ergosign) und Natalie Oster (UX Designer bei Ergosign) in ihrem Fachvortrag „Leitstand 2015 – Ganzheitliche Steigerung der Bedien-Ergonomie am Beispiel eines Kunden aus der Stahlindustrie“ den Fragen „Was genau ist gute Bedien-Ergonomie und wie kann sie erfolgreich umgesetzt werden?“.

Der Leitstand der Zukunft muss dabei den unterschiedlichen Anforderungen auch internationaler Kunden entsprechen können. Getreu dem Motto “Bedienen, das zum Erlebnis werden muss” hat der Leitstand von morgen Übersichtsmonitore an der Decke, nutzt Multi-Touch-Technologie und Touch Tablets für kontextsensitive Funktionalitäten wie zum Beispiel die digitale Fehlerdokumentation und ausgefeilte Raumsteuerungen für Komfortfunktionen wie Licht und Temperatur.

Das Beispiel zeigt: Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den Kunden von der anfänglichen Idee über die Konzeptdiskussion bis hin zur endgültigen Implementierung und auch über das eigentliche UI Design-Projekt hinaus aktiv zu begleiten.

Wir bedanken uns für das positive Feedback und die interessanten Gespräche. Gerne stellen wir hier die Präsentation für alle Interessierten zur Verfügung:

Ergosign stellt neues Corporate Design vor

Der nachhaltige Erfolg und das damit verbundene starke Wachstum der Ergosign GmbH haben im letzten Jahr zur Einführung neuer interner Strukturen und Prozesse geführt. Das neu vorgestellte Corporate Design von Ergosign macht den vollzogenen Wandel in einem umfassenden Erscheinungsbild auch nach außen sichtbar. Auf der nun geschaffenen Grundlage können wir unsere hohen Qualitäts- und Kreativitätsansprüche weiterentwickeln und auch zukünftig weiter steigern.

Ergosign vereint technisch-analytische Expertise mit gestalterischer Kompetenz um komplexe Prozesse in aufregend einfache und attraktive interaktive Lösungen zu transformieren. Mit dem durch die Agentur ANSICHTS.SACHE begleiteten Relaunch unserer Marke möchten wir diese DNA von Ergosign in einem innovativen Erscheinungsbild widerspiegeln. Wir freuen uns auf Feedback und viele spannende Projekte in den nächsten Jahren.

Ergosign spendet für Neuropädiatrie in der Homburger Uniklinik

Große Freude herrschte am Wochenende in der neurologischen Station der Homburger Kinderklinik, denn Ergosign überreichte eine Spende von 1.800 €. Das interne Ideenportal der Ergosign gibt jedem Mitarbeiter die Möglichkeit, seine Prämie, die er für kreative Ideen zur Unternehmensverbesserung erhält, zu spenden. Im halbjährlichen Wechsel wird ein neuer Spendenempfänger durch eine Abstimmung der Mitarbeiter bestimmt.

Stellvertretend für alle Mitarbeiter und die Geschäftsleitung überreichten wir den Scheck an Schwester Sabine, Helga und Nadine, die sich sehr freuten. Mit der Neuropädiatrie wurde eine Einrichtung des Universitätsklinikums ausgewählt, welche sonst kaum mit Spenden bedacht wird. Von dem Betrag werden wichtige Hilfsmittel für die Eltern der schwerkranken Kinder gekauft, um den Klinikalltag erträglicher zu gestalten und die schwere Zeit zu erleichtern. Nach einem Rundgang durch die Station und einem Einblick in den Arbeitsalltag in einer Kinderklinik freuen wir uns umso mehr, dass mit einer solchen Spende so viel bewegt und positiv verändert werden kann.

Zurück von der GUI&Design 2012


Wow, was für eine Konferenz. Wieder einmal zwei spannende Tage mit tollen Vorträgen rund um das Thema UX und UI Development konnten Interessierte diesmal in Berlin erleben. Gleich am ersten Tag wurde das Thema WPF Performance ausgiebig in unterschiedlichen Facetten beleuchtet, sodass jeder neben den üblichen Performancekillern auch noch die letzten 10% aus der finalen Applikation kitzeln kann.


Modern-UI war, wie zu erwarten, ein heißdiskutiertes Thema. In unserem Vortrag “METROfizierung industrieller Bedienoberflächen – Perspektiven und Herausforderungen des Windows 8 Designparadigmas” erörterte Sebastian die Einsatztauglichkeit von Konzept und Design im Kontext industrieller Anwendersoftware und der damit verbundenen Möglichkeiten neue Impulse zu schaffen.Der zweite Tag entpuppte sich als hochwertiger Mix aus technischen Vorträgen und gezielten Sessions mit Fokus Usability. In meinem Vortrag “WPF UI Development Best Practices” stellte ich die wichtigsten Strategien vor, wie man während der Entwicklung für mehr Konsistenz und Struktur des umgesetzten UX Designs, durch beispielsweise ein ausgeklügeltes Ressource Management und der bewussten Verwendungen leichtgewichtiger Custom Controls sorgen kann. Neben den technischen Best Practices war es mir auch besonders wichtig, den Teilnehmern zu vermitteln, dass schon vor der Verwendung eines UI-Frameworks, wie WPF, die Basis in Form eines ausgearbeitet UX Designs stimmen muss und dieses das interdisziplinäre Resultat eines etablierten, benutzer-zentrierten Designprozesses darstellt.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Besuchern und dem positiven Feedback unserer Vorträge sowie den vielen interessanten Unterhaltungen. Wie versprochen sind unsere Vorträge online verfügbar:

Multi-Touch - nur ein Hype?

Der Consumer-Bereich übernimmt, wie so oft, auch bei innovativer Computerinteraktion eine Vorreiterrolle - erfolgreiche Produkte, allen voran iPhone und iPad, verfügen schon lange über intuitiv bedienbare Touch-Interfaces. Nun schwappt die „Multi-Touch-Welle“ auch in die Industrie bzw. in den Bereich der Automatisierungstechnik hinüber.
Es bleibt jedoch die Frage, ob Touch-Applikationen die Universallösung für gute Bedienbarkeit sind und welche möglichen Herausforderungen sich ergeben. Handelt es sich nur um einen kurzfristigen Hype oder können langfristig Mehrwerte erzielt werden? Und wie unterscheiden sich die Technologien hinter den Screens? - Diesen Themen widmen sich Jan Groenefeld (Senior UX Designer bei Ergosign) und Stefan Niermann (Vertriebs- und Marketingleiter bei Inosoft) ausführlich in ihrem Fachartikel „(Multi)-Touch - nur ein Hype?“. Zudem werden auch parallele Technologien, wie Gesten- oder Sprachsteuerung, nicht außer Acht gelassen und im Vergleich zur Touch-Interaktion beleuchtet. Neben den aktuellen Trends der Branche werden die Potenziale und Risiken einer Interaktion per Multi-Touch sowie ein abschließender Ausblick gegeben, „wohin die Reise geht“.

Den vollständigen Artikel „(Multi-)Touch - nur ein Hype?“ finden Sie hier oder besuchen Sie uns am 27. - 29. November auf der SPS/IPC/DRIVES 2012 in Nürnberg an unserem Messestand 480 in Halle 7 und probieren Sie unseren Multi-Touch-Prototypen selbst aus.

Der erste World Usability Day SaarLorLux-Pfalz in Saarbrücken - ein voller Erfolg

Am 08. November 2012 fand zum ersten Mal im Rahmen des 8. Internationalen World Usability Day auch eine regionale Veranstaltung in der Congresshalle in Saarbrücken statt. In diesem Rahmen präsentierten Fachexperten aus Forschung und Wirtschaft aktuelle Trends und wegweisende Innovationen aus den Bereichen Usability & User Experience mit dem Ziel, das Thema Usability einem breiten Publikum näher zu bringen.
So eröffnete Dr. Marcus Plach (Ergosign) die Vortragsreihe mit einer Vorstellung des Berufsverbandes, der GermanUPA, und beleuchtete kurz das Berufsfeld des UX-Professionals. Im Anschluss veranschaulichte Prof. Dr. Dieter Wallach (Ergosign) die Begriffe „Usability“ und „User Experience“ anhand konkreter Beispiele und präsentierte Ergebnisse einer empirischen Studie bezüglich der Wahrnehmung von Usability als Wettbewerbsfaktor im deutschen Mittelstand. Danach konnten die Teilnehmer Herrn Ley (CosmosDirekt) „Auf der Suche nach der geheimen Rezeptur“ begleiten und nachvollziehen, mit welchen Herausforderungen sich Website-Betreiber bei dem Versuch, möglichst viele Kunden zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen, konfrontiert sehen. Im Folgenden präsentierte Marc Simonis (Accenture CAS), wie anhand von detaillierten Personas Anforderungen an mobile Systeme in der Konsumgüterindustrie ermittelt und individuell zugeschnittene Lösungen abgeleitet werden können. „Wie ein schneller Server ein Such-Interface verändert“ und auf dieser Basis ein herausragendes Nutzungserlebnis erzielt werden kann, lernten die Teilnehmer am Beispiel der neuen SAP HANA iPad-App von Dr. Peter Lang und Jörg Hensel (beide SAP). Im Anschluss daran stellte Christian Bastien (Insyde Labs) ein neuartiges Tool für „Remote Usability Testing“ vor, mit welchem sowohl die Gesten der Probanden als auch die Screens auf dem Bildschirm und die Mausbewegungen remote ausgewertet werden können. Prof. Dr. Alexander Mädche (Universität Mannheim) stellte zudem eine Strategie vor, wie sich Produktmanager und Usability-Experten bei der Softwareproduktentwicklung sinnvoll ergänzen und in ihren jeweiligen Verantwortlichkeiten optimal gegenseitig unterstützen können. Zum Abschluss des gelungenen Events wurden von Katharina Göring (itCampus Software AG) interessante Details zum Thema „User Experience und Return on Investment“ dargelegt und erläutert, wie sich Mehrwerte einer herausragenden User Experience insbesondere in der Projektplanungsphase besser greifen und sinnvoll argumentieren lassen. Einen angenehmen Ausklang fand der diesjährige World Usability Day beim gemütlichen Get-Together, in dessen Rahmen zahlreiche Projekterfahrungen ausgetauscht und interessante Kontakte geknüpft werden konnten.

An dieser Stelle möchten wir uns erneut bei den Sponsoren des WUD SaarLorLux-Pfalz bedanken, die dieses Event durch Ihre Unterstützung erst ermöglicht haben: CosmosDirekt, Data One und itCampus Software AG.
Insgesamt war der WUD in Saarbrücken mit über 60 Teilnehmern ein gelungener Auftakt für zukünftig folgende World Usability Days - “Die Vorträge waren sehr interessant und für ein breites Publikum verständlich.“ (Teilnehmerin des WUD Saarbrücken).
Weitere Informationen und Bilder der Veranstaltung finden Sie unter www.wud-saarbruecken.de.

Auch nächstes Jahr wird am 14. November 2013 wieder ein entsprechendes Vortragsprogramm in Saarbrücken angeboten werden - gleich den Termin vormerken!

Ergosign – Preisträger des Wettbewerbs „Unternehmen Familie 2012“

„Saarländische Unternehmen haben ihr Engagement für eine familienfreundliche Arbeitswelt in den letzten Jahren deutlich verstärkt und auch die Bandbreite der Projekte hat sich erhöht.“ Mit diesen Worten fasste IHK-Vizepräsidentin Petra Krenn-Paul das Ergebnis des Wettbewerbs „Unternehmen Familie 2012“ zusammen, den die IHK Saarland gemeinsam mit der Handwerkskammer des Saarlandes ausgelobt hatte.

In drei Kategorien (Kleine Unternehmen, Mittelstand und Großunternehmen) wurden vergangene Woche jeweils drei Preisträger für ihr Engagement ausgezeichnet und von der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer gewürdigt. Als besonders familienfreundlicher Arbeitgeber in der Kategorie Mittelstand wurde in diesem Rahmen auch die Ergosign GmbH ausgezeichnet. Mit Hilfe von flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitkonzepten, einem Kinderbetreuungszuschuss und Unterstützung beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit erleichtert Ergosign seinen Mitarbeitern die Koordination beruflicher und privater Aufgaben. „Wir freuen uns über die Auszeichnung - sie hat uns gezeigt, dass wir uns auf einem guten Weg befinden,“ so Dr. Plach (Geschäftsführer der Ergosign GmbH). „Gleichzeitig sind im Rahmen des Wettbewerbs zahlreiche neue Ideen entstanden, wie wir als Arbeitgeber die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter fördern können.“

Ergosign präsentiert Lösungen für intuitive Maschinenbedienung auf der SPS/IPC/DRIVES

Europas führende Fachmesse für elektrische Automatisierung, die SPS/IPC/DRIVES, findet dieses Jahr vom 27. bis 29. November in Nürnberg statt. Im Rahmen der Veranstaltung stellt Ergosign innovative Lösungsansätze und Best Practices vor, mit denen sich moderne HMI-Lösungen noch besser an den individuellen Anforderungen der Anwender ausrichten lassen. Ergosign zeigt, wie moderne und komfortabel zu bedienende Lösungen aussehen und gleichzeitig mit vertretbarem Aufwand entwickelt werden können.

Gemeinsam mit den Partnern der HMI Alliance, der Allianz für intuitive Maschinenbedienung, INOSOFT und Digitec, präsentiert Ergosign in Halle 7 am Stand 7-480 kreative Hard- und Softwarelösungen rund um die Themen Human Machine Interfaces, Multi-Touch, 3D und Windows Presentation Foundation (WPF).

Ein besonderes Highlight wird die Vorführung des komplett überarbeiteten Multi-Touch-Prototypen sein, der bereits auf Microsofts neuem Betriebssystem „Windows 8“ voll funktionsfähig und darüber hinaus auch optisch dem „Modern-UI“ Stil nachempfunden ist.

Ergänzend halten wir auf der SPS/IPC/DRIVES sowohl eine Tablet- als auch eine Smartphone-Variante des Prototypen für Sie bereit.

Wir laden Sie herzlich ein, uns auf der SPS/IPC/DRIVES 2012 in Halle 7 am Stand 7-480 zu besuchen und die verschiedenen Anwendungen selbst auszuprobieren. Wir freuen uns auf interessante Gespräche mit Ihnen in Nürnberg!

World Usability Day 2012 in Saarbrücken

Aktuelle Trends und spannende Vorträge rund um das Thema User Experience

Interessante Vorträge, wichtige Trends aus erster Hand und spannende Diskussionen rund um die Themen Usability, User Centered Design und User Experience - auf diese Weise präsentiert sich der internationale World Usability Day am 08. November 2012 auch in der Congresshalle Saarbrücken.

Im Rahmen regionaler Veranstaltungen halten Experten der ganzen Welt am internationalen World Usability Day auch 2012 wieder zahlreiche Fachvorträge zu aktuellen Entwicklungen, wegweisenden Innovationen und wichtigen Trends in den Bereichen Usability, User Centered Design und User Experience. Einmal im Jahr werden hier neue Konzepte und innovative Ideen präsentiert, mit denen sich das Internet, digitale und insbesondere mobile Endgeräte bzw. Anwendungen noch stärker an den Bedürfnissen ihrer Nutzer ausrichten lassen.

Am Donnerstag dem 08. November 2012 wird zwischen 13:00 und 20:00 Uhr zum ersten Mal auch in der SaarLorLux-Pfalz Region ein entsprechendes Vortragsprogramm angeboten. Von einer allgemeinen ROI-Betrachtung, bis hin zu konkreten Lösungsansätzen und individuellen Erfahrungswerten aus aktuellen Projekten werden Fachexperten verschiedene Themen präsentieren. Die Veranstaltung richtet sich dabei sowohl an UX Professionals, als auch an regionale Unternehmen sowie Studenten und UX-Interessierte, die einen Austausch von Projekterfahrungen suchen und von Informationen zu den aktuelle UX-Trends aus erster Hand profitieren möchten.

Für spannende Vorträge zugesagt haben bereits Experten renommierter Unternehmen, wie Accenture CAS, CosmosDirekt, Ergosign, Insidelabs, itCampus Software AG, SAP und der UNI Mannheim. Zusätzlich besteht beim gemütlichen Get-Together genügend Gelegenheit zum Networking und aktivem Erfahrungsaustausch.

Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Partnern und Sponsoren dieses spannende Event durchführen zu dürfen und laden Sie herzlich ein, an dem Ereignis teilzunehmen! Die kostenlose Anmeldung und weitere Details zu den Referenten und Vortragsthemen finden Sie unter www.wud-saarbruecken.de.

Weiterhin gilt unser herzlicher Dank den Sponsoren CosmosDirekt (www.cosmosdirekt.de), Data One (www.dataone.de) und itCampus Software AG (www.itcampus.de), deren Unterstützung diese regionale Veranstaltung erst ermöglicht hat!

Ergosign runs!


Am 28. Juni starteten 24 motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Ergosign beim 8. Firmenlauf in Dillingen. Obwohl viele der Läufer bereits seit mehreren Jahren in Folge an diesem sportlichen Großereignis teilnahmen, konnte die Teilnehmerzahl im Vergleich zum letztjährigen Firmenlauf sogar noch deutlich gesteigert werden. So starteten nach dem Startschuss von Dillingens Oberbürgermeister Franz-Josef Berg um 18:00 Uhr unter den insgesamt 15.036 Sportbegeisterten auch über die Hälfte des Saarbrücker Ergosign Standortes. Dabei konnte der anfängliche Regen den Ergosign-Läufern die Laune nicht vermiesen und so bewältigten alle die amtlich vermessene Runde durch die Dillinger Innenstadt bester Laune und wurden letztendlich, beim Überqueren der Ziellinie, mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Zudem können sich die Ergebnisse unserer Teams durchaus sehen lassen: Unser bester Läufer, Nicolas, bewältigte die Strecke in sagenhaften 19:17 Minuten und konnte sich so, zusammen mit seinen ebenfalls schnellen Teamkollegen, einen tollen Platz 39 der 864 Männer-Teams sichern. Außerdem beeindruckte unsere Isabel als schnellste Ergosign-Läuferin mit einer Zeit von 28:09 Minuten.


Der nächste anstehende Lauf, auf den sich der Ergosign Lauftreff derzeit vorbereitet, wird der traditionelle Gourmet Marathon in Saarbrücken sein. Alle Läufer hatten sehr viel Spaß beim diesjährigen Firmenlauf in Dillingen und freuen sich bereits auf das kommende Jahr!

Fotos: Xavier

Eröffnung des neuen Standortes in Zürich

Die Ergosign Switzerland AG, eine hundertprozentige Tochter der Ergosign GmbH, eröffnete am 01.07.2012 eine Niederlassung in Zürich. Der neue Standort erlaubt Ergosign eine noch optimalere Betreuung der Schweizer Kunden und stellt einen bedeutsamen Schritt für eine weitere Internationalisierung des Unternehmens dar.

In attraktiver Stadtrandlage, im westlichen Stadtteil Altstetten gelegen, bezieht die Ergosign Switzerland AG Anfang Juli ihre neuen Räumlichkeiten in der Badenerstraße 808 in Zürich. In dem frisch renovierten Business Loft wird dann, rund um Standortleiter Manek Gabriel, ein Team kreativer User Experience Experten für die optimale Betreuung der Schweizer Kunden unmittelbar vor Ort sorgen.

Die historische gewachsene Sonderstellung des Schweizer Marktes für Ergosign ist tief verwurzelt und findet ihren Ursprung bereits in den frühen Gründungsjahren des Unternehmens. Insbesondere die herausragende Innovationsfreude vieler Schweizer Unternehmen, gepaart mit der typischen Schweizer Präzision und Gründlichkeit, stellen für Ergosign optimale Voraussetzungen für die Durchführung von UCD-Aktivitäten dar.

„Die Erfahrung hat gezeigt“, führt Geschäftsführer Marcus Plach aus, „wo so sorgfältig gearbeitet wird und gleichzeitig der Mut zu Innovationen im Vordergrund steht, entstehen häufig besonders herausfordernde und interessante Projekte“. So wurden bereits in den vergangen Jahren zahlreiche Projekte mit namenhaften Schweizer Kunden, wie beispielsweise Autoform, Axedo, Leica Geosystems, Nestlé, Novartis und Kistler, um nur einige zu nennen, erfolgreich durchgeführt.

„Der neue Standort soll nun dazu beitragen, bestehende und neue Kunden noch besser betreuen zu können und eine umfassende, flexible Beratung vor Ort zu ermöglichen“, so Plach. Insbesondere während des UCD-Prozesses ist die unmittelbare Nähe zum Kunden von entscheidender Bedeutung, da hier neben dem klassischen Kundenfokus auch die Endanwender und die Kunden der Kunden im Zentrum stehen. Von dem neuen Züricher Standort aus kann Ergosign nun branchen- und industrieübergreifend Schweizer Unternehmen aller Größenordnungen während des gesamten Projektablaufs aktiv zur Seite zu stehen. Im Ergebnis profitieren sowohl die Kunden als auch die Mitarbeiter von der damit einhergehenden Reduktion der Reise- und Anfahrtszeiten.

Als „Wirtschaftszentrum erster Güte“ bietet Zürich für Ergosign überdurchschnittliche Standortvorteile und stellt damit den perfekten Ausgangspunkt dar, um zukünftig auch in den romanischen Raum als renommierter Dienstleister einsteigen zu können.

Demzufolge kann die Eröffnung des Züricher Standortes als ein „weiterer bedeutsamer Schritt zur Internationalisierung des Unternehmens“ gewertet werden, so Plach. Doch zunächst lautet die Zielsetzung, den Schweizer Markt zeitnah, optimal zu bedienen und sich dort als führendes UCD-Unternehmen zu etablieren. Hierfür erscheint der urbane, aufstrebende Standort im Züricher Westen mit seiner optimalen Verkehrsanbindung und der unmittelbaren Nähe zum Naherholungsgebiet Limmat als optimales Sprungbrett.

Ergosign auf der topsoft/ONE in Zürich

Am 8. und 9. Mai präsentierte sich die Ergosign GmbH dieses Jahr zum ersten Mal auf der topsoft in Zürich, die sich als eine Messe für Business Software Hersteller versteht und gemeinsam mit der Internetmesse ONE durchgeführt wurde. Im Fokus standen dabei Unternehmenssoftware wie CRM, ERP und CMS sowie Cloud Computing, Web-Development und mobile Anwendungen.


Über 2500 Besucher tummelten sich in der Messehalle 5 zwischen 140 Ausstellern. Diese präsentierten ihre Produkte nicht nur an Messeständen unterschiedlicher Größe und Aufmachung, sondern stellten ihr Know-How auch auf zwei Bühnen in Vorträgen und Demonstrationen unter Beweis.

Ergosign nutzte diese Plattform nicht nur, um seine schweizerischen Kontakte zu pflegen, sondern auch, um sein Netzwerk außerhalb Deutschlands zu erweitern. Aufgrund intensiven Feedbacks und anregender Diskussionen mit Ausstellern und Messebesuchern war die topsoft/ONE 2012 bereits nach dem ersten Messetag für Ergosign ein voller Erfolg. Ab dem 1.Juli 2012 steht Ergosign als ein erfahrener Anbieter von effektiven und effizienten Benutzeroberflächen seinen Schweizer Kunden mit einer eigenen Niederlassung in Zürich zur Verfügung. Wir freuen uns auf spannende Projekte und neue Herausforderungen!

Ergosign Lauftreff beim SR3 Biosphärenlauf

Vergangenen Sonntag endete mit der letzten von vier Etappen in St. Ingbert die dritte Auflage des SR3 Biosphärenlaufs. Aus den Reihen des Ergosign Lauftreffs stellten sich Nicolas, Isabel und David dem einmaligen Naturlauferlebnis quer durch das UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau. Die drei absolvierten insgesamt ca. 38 km, verteilt über vier landschaftlich schöne und anspruchsvolle Etappen. Als besonderes Highlight konnte sich Nicolas, mit einer Gesamtzeit von 2:37:14,1 Stunden, den dritten Platz in der Serienwertung der Altersklasse U39 sichern. Alle drei hatten sehr viel Spaß und können diese außergewöhnliche Laufveranstaltung nur empfehlen!

Der SR3 Biosphärenlauf ist gelaufen, aber der Firmenlauf steht noch bevor. Aktuell bereitet sich der gesamte Ergosign Lauftreff auf den 8. Firmenlauf in Dillingen vor. Bereits im Vorjahr konnte Ergosign mit zwei großartigen Teams auftrumpfen. Dieses Jahr werden jedoch alle Rekorde gebrochen und ganze sechs Teams an den Start geschickt. Die gesamte Firma sowie alle Läufer fiebern dem Firmenlauf entgegen und freuen sich auf ein freudiges und spannendes Laufevent.

dotnet Cologne 2012: WPF Custom Controls - UX Design and Development

Am letzten Freitag (4. Mai) fand in Köln wieder die dotnet Cologne - die größte .NET Community Konferenz in Deutschland statt. In einer Session gaben wir Einblicke in die Entwicklung von eigenen Controls mit WPF.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Besuchern der Session sowie das rege und positive Feedback. An dieser Stelle möchten wir auch die Präsentation sowie die besprochenen Beispiele in Code-Form zur Verfügung stellen.

Automatisierungstreff 2012 - HMI-Design-Workshop ein voller Erfolg

Hiddenhausen – Wie lassen sich ergonomische Oberflächen zur Maschinenbedienung entwerfen? Was muss bei der Gestaltung von Alarmmeldungen zur Lenkung der Aufmerksamkeit des Bedieners beachtet werden? Diese und weitere Fragen zum Design industrieller User Interfaces beantwortete ein Workshop, den Ergosign mit ihrem Kooperationspartner INOSOFT im Rahmen des Automatisierungstreffs Böblingen anbot. Ziel der Veranstaltung mit dem Titel „Next Generation HMI Design“ war es, zu zeigen, welche Bedeutung eine gute Visualisierung als das „Aushängeschild“ der Maschine hat.



Am Vormittag umriss Jan Groenefeld, Senior User Interface Designer bei Ergosign, in seinem Vortrag die Grundlagen benutzerzentrierten Designs. Mit unterhaltsamen Beispielen aus der Praxis erklärte er mögliche Fallstricke und Folgen schlechten Designs und zeigte durch einfache Tests den Teilnehmern eindrucksvoll die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung auf. Danach erläuterte Groenefeld die wissenschaftliche Methodik bei der Gestaltung ergonomischer Bedienoberflächen, die mit Analyse-, Design- und Testphasen nachvollziehbar zum angestrebten Ziel führt.

André Weber von der Digitec Vertriebs GmbH erläuterte im Anschluss die technischen Grundlagen Touch- und Multi-Touch-fähiger Displays und gab einen Einblick in technische Herausforderungen, aber auch in das Potential der aktuell gängigen Realisierungstechnologien von “resistiv” bis “kapazitiv”. Um die Vorträge durch einen “Live”-Eindruck zu ergänzen, konnten die Workshop-Teilnehmer an einem Multi-Touch Table simulierte Anwendungs-Szenarien selbst ausprobieren.

Danach wurde es praktisch: Tobias Zapp, User Interface Designer bei Ergosign, entwickelte vor den Augen der Teilnehmer ein wiederverwendbares Design für Alarmmeldungen und erklärte dabei wichtige Grundlagen der Fehlerkommunikation sowie der Interaktion zwischen Mensch und Bedienoberfläche im Falle eines Maschinenfehlers. Zusätzlich demonstrierte Zapp anhand des praktischen Beispiels die wichtigsten Funktionen und Konzepte des Interface-Designwerkzeugs Expression Blend.

Abschließend stellte Stefan Niermann von INOSOFT die interessierte Runde vor die Aufgabe, in der zuvor entwickelten Oberfläche mit VisiWin 7 und Expression Blend im 3D-Modell einer Maschine das Fehlerzentrum per animierter „Kamerafahrt“ in den Fokus des Betrachters zu rücken. „Das zeitgemäße Design und die Ergonomie von Bedienoberflächen und Visualisierungen gewinnen für Maschinenbauer als Verkaufsargument immer mehr an Bedeutung“, waren sich alle Vortragenden einig. Für das rege Interesse aller Teilnehmer möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.

Der erste Eindruck zählt - auch bei der Bedienung!

Ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit und der Spaß an der Bedienung werden über alle Abwendungsbereiche hinweg als wichtige Qualitäts- und auch Akzeptanzfaktoren einer erfolgreichen Anwendungssoftware angesehen. Eine gute mobile App muss auf den ersten Blick gefallen und sofort für den Anwender nutzbar sein. Oft entscheidet ein potenzieller Kunde nur mit Hilfe einzelner Screenshots im Web oder App Store ob es sich lohnt, eine App auszuprobieren.

Im Gespräch mit MOBILE BUSINESS berichtet Björn Busch-Geertsema, UI Development Manager bei Ergosign, welche Kriterien heute für moderne mobile Anwendungen wichtig sind.

Rock On - Gratis Icons für die Musikmesse

Am Mittwoch beginnt die Internationale Messe für Musikinstrumente und Noten, Musikproduktion und -vermarktung in Frankfurt. Auch wir lassen die Instrumente in unseren Gratis Icons für Sie erklingen.

Designstudie „Cooky“ erforscht Potentiale des iPad beim Kochen

Seitdem vor zwei Jahren die erste Generation des Apple iPad vorgestellt wurde, haben sich Tablets insbesondere im Heimbereich fest als beliebte Geräteklasse etabliert. Tausende von verfügbaren Apps decken jede denkbare Anwendungsmöglichkeit ab.

Mit unserer Designstudie „Cooky“ wird das iPad auch in der Küche zum täglichen Begleiter: Vom Suchen und Verwalten der besten Rezepte über das Berechnen von Mengenangaben bis hin zum Erstellen der Einkaufsliste integriert sich „Cooky“ in den alltäglichen Koch-Workflow.

Analyse

Wie im User Centered Design üblich, begann das Projekt mit einer dezidierten Analysephase, in der bestehende Rezepte-Apps unter die Lupe genommen wurden. Die meisten der bestehenden Apps bieten grundlegende Funktionen wie die Erstellung einer Einkaufsliste oder die Möglichkeit, Favoriten zu speichern. Allerdings sind viele der bestehenden Apps aufgebaut wie ein normales Kochbuch und nutzen die Interaktionsmöglichkeiten des iPad kaum aus. Weiterführende Funktionen wie einen konfigurierbaren Kochplan findet man selten.

Personas und Szenarien

Um die verschiedenen Nutzer und ihre Bedürfnisse kennen zu lernen, wurden drei repräsentative Personas erstellt.

Anhand von Szenarien wurden anschließend mögliche Anwendungsfälle und Nutzungskontexte skizziert:

Szenario 1: Rezeptsuche und Einkauf

Daniel möchte Abends mit Freunden einen Nudelauflauf kochen. Da er Vegetarier ist, darf kein Fleisch enthalten sein. Er sucht daher ein gutes Rezept für einen vegetarischen Nudelauflauf und möchte anhand des Rezeptes direkt eine Einkaufsliste erstellen lassen. Die Einkaufsliste sollte auch auf seinem Handy verfügbar sein, so dass er sie anschließend an einen Freund senden kann, der für das Einkaufen zuständig ist.

Szenario 2: Erstellung eines Wochenplans

Doris ist Mutter von zwei Kindern und hat daher wenig Zeit. Für sie ist es besonders wichtig, im Voraus zu planen und daher möchte sie einen abwechslungsreichen und gesunden Kochplan für die ganze Woche erstellen. Freitags soll es aber immer ein Fischgericht geben.

Szenario 3: Überraschungsbesuch

Philipp bekommt überraschend Besuch von seinen Schwiegereltern! Um einen guten Eindruck zu machen, möchte er schnell noch etwas Gutes kochen. Da fürs Einkaufen keine Zeit ist, möchte er Rezepte anhand von Zutaten suchen, die er noch vorrätig hat.

Wireframes

Die in den Szenarien festgehaltenen Nutzungsabläufe wurden anschließend als Wireframes umgesetzt und in einem iterativen Prozess verfeinert. In diesem Prozess wurde besonderen Wert auf folgende Features gelegt:

  • Lieblingsrezepte speichern und verwalten
  • Wichtige Absätze im Rezept markieren
  • Rezept vorlesen lassen
  • Notizen zu Rezepten hinterlegen
  • Einkaufsliste erstellen und versenden
  • Wochenplaner mit automatischen Rezeptvorschlägen anhand bestimmter Vorlieben erstellen
  • Kommentare und Bewertungen von Rezepten in der Community teilen

Visuelles Design

Nach Abschluss der konzeptuellen Gestaltung des Bedienablaufs wurde das Visuelle Design entwickelt. In der Stilfindungsphase wurden zwei Designvarianten entwickelt.

Prototyp

Alle Screens wurden mit der von Ergosign Technologies entwickelten Software Antetype gestaltet. Das Video zeigt das erste Szenario als Keynote-Prototyp.

Frohe Weihnachten - Gratis Icons und iPad Wallpaper

Ergosign wünscht allen fröhliche und erholsame Weihnachtstage mit passenden Icons und iPad Hintergründen.

Folien zum Vortrag über WPF Custom Controls: UX-Design und -Entwicklung

In der vergangenen Woche (8. und 9. Dezember 2011) die GUI&DESIGN - eine “Fachkonferenz rund um GUI und Design” statt. In einer Session gaben wir Einblicke in die Entwicklung von eigenen Controls in WPF.

Wir bedanken uns für das rege und positive Feedback und stellen hier nun die gezeigte Präsentation sowie den Beispiel-Code zur Verfügung.

Dafür gibt es doch eine App!

Die kleinen Hilfsprogramme, sogenannte Apps, erfreuen sich aktuell großer Popularität. Vor allem auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablet PCs sorgen diese Mini-Programme für zusätzliche Funktionalität in allen Anwendungsbereichen. Online-Nachrichten in der Bahn oder der digitale Einkaufszettel nebst automatisch recherchierter Nährwerttabelle - Smartphones und Tablets haben sich vom einfachen Gadget zum omnipräsenten (Mode-)Accessoire beinahe aller Alters- und Interessensgruppen entwickelt. Viele Hersteller reagieren mit mobilen Versionen ihres Software-Angebotes, um sich hierauf entsprechend einzustellen.

In ihrem Artikel “Ein Paradigmenwechsel mit Folgen” in der aktuellen Ausgabe der Mobile Technology (www.webmagazin.de/mobile), diskutieren Jan Groenefeld und Christian Kaspari unterschiedliche Portierungsstrategien und erläutern diese anhand von Beispielen aus den unterschiedlichsten Bereichen.

Die aktuelle Mobile Technology finden Sie ab sofort in jedem gut sortierten Zeitschriftenkiosk. Viel Spaß beim Lesen!!

WPF Custom Controls: UX-Design und -Entwicklung @ GUI&DESIGN Konferenz


Am 8. und 9. Dezember 2011 findet in Fürth bei Nürnberg die GUI&DESIGN - eine “Fachkonferenz rund um GUI und Design” statt. In einer Session geben wir Einblicke in die Entwicklung von eigenen Controls in WPF. Von einfachen visuellen Anpassungen bis hin zu komplexen, wirklich eigenständigen Komponenten ist vieles vorstellbar. Allerdings sollten vor der Entscheidung, Custom Controls zu entwickeln und einzusetzen, die Folgen für die Usability und User Experience sorgfältig berücksichtigt werden. Ist die Entscheidung für ein Custom Control gefallen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dieses umzusetzen, die wir ebenfalls näher beleuchten und an Beispielen demonstrieren werden.

Weitere Informationen zur Konferenz sowie das komplette Programm sind unter http://gui-design.ppedv.de zu finden.

“Ablenkende Funktionen müssen reduziert werden” - Ergosign Beitrag in Medizin&Technik

Auf Einladung der Fachredaktion von Medizin&Technik gab Michael Richter eine Interview zum Thema “Benutzerzentriertes Design: Mensch-Maschine-Schnittstellen verbessern die Gerätesicherheit”.

Der Schwerpunkt des Interviews beschäftigt sich mit den Vorteilen eines benutzerzentrierten Design-Prozesses, dem Einfluss moderner Technologien wie z.B. Multi-Touch auf Benutzungskonzepte sowie Methoden zur Verbesserung der Gerätesicherheit.

Die Veröffentlichung erfolgt in der gedruckten Ausgabe Nr. 6/2011 der Medizin&Technik, ein PDF des Artikels findet sich hier.

Ergosign stellt Lösungen für eine intuitive und moderne Maschinenbedienung auf SPS/IPC/DRIVES vor

Die Ergosign GmbH zeigt auf der SPS/IPC/DRIVES 2011, wie moderne und intuitiv zu bedienende HMI-Lösungen aussehen und entwickelt werden. Gemeinsam mit den Partnern der HMI Alliance, der Allianz für intuitive Maschinenbedienung, INOSOFT und Digitec präsentiert Ergosign in Halle 7 am Stand 7-480 Hardware- und Softwarelösungen rund um das Thema Human Machine Interfaces. Den Schwerpunkt bilden die Themen Multi-Touch und die Visualisierungstechnologie Windows Presentation Foundation (WPF), die völlig neue Möglichkeiten für Grafiken und Animationen bietet, die bisher für Bedienoberflächen mit vertretbarem Aufwand kaum möglich waren. Eine weitere Attraktion wird der Multi-Touch Table sein, mit dem die Besucher Anwendungs-Szenarien an einem simulierten System selbst ausprobieren können. Die SPS/IPC/DRIVES ist Europas führende Fachmesse für elektrische Automatisierung und findet vom 22. bis 24. November in Nürnberg statt.


Besuchen Sie Ergosign auf der SPS/IPC/DRIVES in Halle 7 am Stand 7-480. Wir freuen uns auf interessante Gespräche mit Ihnen in Nürnberg.

Ergosign zeigt neueste Erkenntnisse im Usability Engineering im Rahmen der IEC 62366

Jedes Jahr im November kommt die Medizinbranche auf der führenden Fachmesse für den Zuliefermarkt in Düsseldorf zusammen, um sich über neue Produkte, Materialien und Dienstleistungen zu informieren. Die Ergosign GmbH zeigt auf der diesjährigen Compamed vom 16. bis 18. November, wie moderne und intuitiv zu bedienende Benutzerschnittstellen im Medizinumfeld aussehen und entwickelt werden. Den Schwerpunkt bilden dabei Methoden des Usability Engineering die im Rahmen der IEC 62366 in den Phasen Analyse und Design sowie Verifikation und Validierung gefordert werden. Ergosign beleuchtet darüber hinaus, auf welche Weise moderne Interaktionskonzepte – wie beispielsweise Multi-Touch – sinnvoll beim Interface Design von medizintechnischen Geräten umgesetzt werden können. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Stand P11 in Halle 8b.

Weitere Informationen zur Compamed 2011 unter www.compamed.de.

Halloween - Gratis Icons!

Am 31. Oktober ist Halloween ... Höchste Zeit seinen Desktop entsprechend zu schmücken!

Welttierschutztag - Kostenlose Icons!

Mit diesen Gratisicons möchte ERGOSIGN daran erinnern, dass am 04. Oktober Welttierschutztag (Deutscher Tierschutzbund) ist.

Ergosign realisiert iPhone App für Rademacher

Das eigene Zuhause mit Hilfe des iPhones (fern)steuern? Die neue Rademacher iPhone App macht dies möglich! Neben der Steuerung von Geräten lassen sich auch vorhandene Szenen eines HomePilots ausführen. Mit Hilfe des eingebauten Demo Modus lässt sich die App darüberhinaus auch ohne HomePilot testen. Ergosign unterstützte Rademacher bei der Konzeption und Design sowie der vollständigen nativen Implementierung der App. RADEMACHER ist einer der führenden Hersteller mit einem großen Produktsortiment an innovativen Rohrmotorantrieben, Markisenantrieben und Garagentoröffnern sowie Hausautomationssystemen und zentralen Schaltungen für den Wohnbereich.

Weitere Informationen finden Sie hier im App Store.

Ergosign zeigt auf der Medconf die Evolution von Bedienkonzepten

Vom 04. bis 06. Oktober findet in München die Medconf mit dem Schwerpunkt „Software- und Systementwurf für Medical Devices“ statt. Die Ergosign GmbH zeigt als Anbieter von User Interfaces für Industrie- und medizintechnische Anwendungen in ihrem Vortrag am 05. Oktober die Evolution von Bedienkonzepten.Die vergleichende Bewertung der Vor- und Nachteile des Einsatzes moderner (Multi-)Touch-

Technologien steht aktuell im Mittelpunkt vieler Diskussionen im medizintechnischen Umfeld. Im Rahmen des Vortrags „Zur Evolution von Bedienkonzepten: Von der Folientastatur zum (Multi-)Touch Panel“ werden Michael Richter und David Detzler von Ergosign diese Fragestellung aus Sicht des Usability Engineering beleuchten und anhand von Projektbeispielen illustrieren.

Die MedConf hat sich in den letzten drei Jahren als wichtigster Kongress im Umfeld der Medizintechnik etabliert. Sie adressiert brisante Themen wie das neue MPG (Medizinproduktgesetz), Auswirkungen gesetzlicher Rahmenbedingungen durch die EU oder die FDA sowie Methoden und Techniken des Software Engineering innerhalb der Entwicklung. Namhafte Unternehmen stellen ihre gesammelten Erfahrungen in Vorträgen und Workshops vor. Die MedConf 2011 richtet sich an Mitarbeiter und Führungskräfte der F&E- und IT-Abteilungen von Medizintechnikunternehmen sowie an Dienstleistungsanbieter, die in diesem Umfeld tätig sind.


Weitere Informationen zur Veranstaltung und das komplette Programm stehen unter http://www.medconf.de/ bereit.

Fachbeitrag zum “Einfluss des iPhone auf die Gestaltung industrieller Benutzeroberflächen”

Auf Einladung der Fachredaktion der Elektronik Praxis gestaltete Jan Groenefeld einen Fachbeitrag zum Thema “Bedienoberflächen im industriellen Umfeld”. Der Schwerpunkt des Artikels beschäftigt sich mit dem Einfluss aktueller Consumer Produkte, wie z.B. dem iPhone, auf die Gestaltung moderner Human Machine Interfaces.

Die Veröffentlichung erfolgt in der gedruckten September-Ausgabe der Elektronik Praxis sowie in der aktuellen Online Ausgabe.

Auszug aus dem Inhalt:

Erfolgreiche (Software-)Produkte im Consumer-Bereich prägen die Entwicklung von Anwender-Software in der Industrie. Insbesondere bei der Gestaltung von Bedienoberflächen, den so genannten User Interfaces, hat Apple mit seinem iPhone und iPad großen Einfluss auf die Neu-Priorisierung von Qualitätskriterien genommen.

Ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit und der “Spaß an der Bedienung”, der Joy of Use, werden heute über alle Anwendungsbereiche hinweg als wichtige Qualitäts- und auch Akzeptanzfaktoren einer erfolgreichen Software angesehen.

Viele Projekte bei Ergosign beginnen mit dem Kundenwunsch: “Können wir das wie beim iPhone machen?”. Die Formulierung zeigt, dass diese Aussage eher ein wahrgenommenes Nutzungserlebnis, die so genannte User Experience, ist, als dass sie eine konkrete Anforderung beschreibt.
[...]

Quo vadis User Interface Design?

Die Entwicklung aktueller User Interfaces ist durch das Spannungsfeld zweier gegenläufiger Trends geprägt: neben einer - sowohl in visueller als auch interaktionaler Hinsicht - deutlichen Realitätsorientierung lässt sich ein weitgehend reduzierter Designansatz ausmachen, der durch die Nutzung weniger visueller Effekte und Farben charakterisiert werden kann.

Die angesprochene Realitätsorientierung von User Interfaces kann visuell beispielhaft an Windows Vista Icons und bezüglich der Interaktion an Multitouchgeräten wie dem iPad oder Microsoft Surface illustriert werden. Mit Vista hielten ausgeprägte Effekte, bunte Farben und fotorealistische Icons Einzug in die Windows-Welt, während Multitouch-Gesten wie Pinch oder Zoom die Interaktion mit Surface bestimmen. Im Kontrast hierzu stehen Designprinzipien wie „Authentically Digital“, die sich durch eine konsequente Reduktion auf wesentliche Attribute auszeichnen. Im Folgenden werden beide Designströmungen näher diskutiert und anhand von Beispielen illustriert

Icons unter Windows Vista führten realistische Lichteffekte und Perspektiven ein [Quelle]

Trend 1: Realismus

Der Trend zu einem zunehmend an fotorealistischen Darstellungen orientierten Gestaltungsentwurf ließ sich zunächst beim Design von Icons beobachten — bei diesen wurde die Realität durch eine entsprechende Perspektive, Schatten, Licht- und Reflexionseffekte in immer aufwändigerer Weise zum Vorbild genommen. Mittlerweile findet diese Strömung auch im Interface Design und dem Interaktionsverhalten von Applikationen ihre Fortsetzung. So werden die einem Interface zugrunde liegenden Analogien — insbesondere bei Consumer Produkten — zunehmend durch realitätsnah visualisierte Metaphern abgebildet. Das iOS Adressbuch, welches einem ledergebundenen analogen Adressbuch nachempfunden wurde, kann hierzu als Beispiel dienen.

Realitätsnahes Adressbuch auf dem iPad und unter OS X Lion [Quelle]

Bei diesem Entwurf wird neben der Einbindung von Licht und Schatten auch auf naturgetreu wirkende Texturen zurückgegriffen, um eine besondere Nähe zu dem realen Objekt herzustellen. Doch aus diesem — oft überpointierten — Realismus resultiert aus Nutzerperspektive nicht selten auch die Gefahr einer ungerechtfertigten Übertragung von Eigenschaften des Originals auf die visualisierte Darstellung. Eine TouchScreen-Tastatur mag zwar realistisch aussehen, wird aber – zumindest noch einige Zeit – in der Haptik einer realen Tastatur nicht gleich kommen können. Durch die sehr realistisch anmutende Visualisierung werden bei Benutzern jedoch schnell auch entsprechende Erwartungen bezüglich Haptik und Interaktion geweckt.

Zu real wirkende Tastatur auf dem iPad?

Ähnlich verhält es sich auch beim Adressbuch von iOS: durch die sehr realitätsnahe Abbildung erwarten Benutzer auch einer der Realität analoge Durchführbarkeit von Interaktionen wie das Umblättern von Seiten, die aber derzeit nicht erfüllt wird.

Die Abbildung einer ursprünglichen Darstellung in einem neuen Artefakt ohne den notwendigerweise gleichen funktionellen Mehrwert wird auch Skeuomorphismus genannt und beispielsweise von Apple für iPad-Applikationen eingefordert: „When virtual objects and actions in an application are metaphors for objects and actions in the real world, users quickly grasp how to use the app.“ [Quelle].

Dies ist nicht generell als Problem zu werten, da die Referenz auf bekannte Konzepte oftmals die Einarbeitung erleichtert. Die Sicherung der Konformität mit Benutzererwartungen stellt jedoch gerade bei einem ausgeprägten Realismus eines User Interface sowohl aus gestalterischer als auch aus technischer Perspektive eine besondere Herausforderung dar (vor allem in Bezug auf User Experiences, die sich über mehrere Gerätearten erstrecken, wie dies beim Adressbuch der Fall ist).

Die Verwendung eines realistischen Designs kann auch zu einer erhöhten Komplexität des User Interface führen, die einer effizienten Interaktion und erhöhten Entdeckbarkeit von Bedienkonzepten entgegen steht. Als Beispiel lässt sich die Nutzung von Drehreglern bei einem User Interface nennen, deren Visualisierung zwar eine Drehbewegung suggeriert, zu deren Bedienung jedoch vertikale Bediengesten notwendig sind.

Visualisierung von Drehreglern auf einem TouchScreen Interface [Quelle]

Auch beim Entwurf von Icons ist Vorsicht geboten: Funktionieren sehr realistische Icons in großen Abmessungen gut, so sollte bei kleinen Abmessungen besser auf entbehrliche Details verzichtet werden. Hier gilt es, eine gute Balance von Wiedererkennbarkeit und Abstraktion zu finden, die auch auf den kleinen Abmessungen funktioniert.

Trend 2: Reduktion

Der zweite Trend ist gegenläufig zum Realismus, reduzierte Effekte und Farbenpaletten stehen hier im Vordergrund. Microsoft zeigt dies bereits beim Windows Phone 7 UI, welches unter dem von Microsoft propagierten Prinzip „Authentically Digital“ durch reduzierte Formen wie Rechtecke, den Verzicht auf Effekte wie Gradienten und Gloss sowie Icons im Piktogrammstil geprägt ist.

Gerade im Web ist diese Spielart des Designs unter dem Credo „Weniger ist mehr“ bereits seit längerem weit verbreitet. Hierbei spielen klare Rasterstrukturen, ein leichtes und vor allem auch effektives Design eine große Rolle — die Nutzung großzügiger Freiflächen lockert das Design meist zusätzlich auf.

Windows Phone 7 UI im Metro Design[Quelle]

Diese im Design umgesetzte Reduktion ist auch bei anderen Applikationen und UIs zu beobachten und zeigt immer öfters auch bei der Gestaltung von Icons in der zurückhaltenden Anwendung von Farben und Effekten.

Firefox Navigationsleiste

Neue reduzierte Google Navigationsleiste [Quelle]

Bei Microsofts Metro Design werden zunehmend auch Farben für textuelle Elemente eingesetzt, um in der reduzierten Visualisierung Akzente zu setzen und die Aufmerksamkeit von Benutzern zu lenken. Dies erfordert jedoch — vor allem bei mobilen, touchfähigen Geräten, die oftmals auch unter freiem Himmel mit direkter Sonneneinstrahlung genutzt werden — hinreichend ausgeprägte Kontraste, damit die Lesbarkeit auch unter schwierigen kontextuellen Bedingungen gewährleistet ist.

Bei Microsofts Metro UI kann der Benutzer zudem eine Primärfarbe einstellen, welche das komplette UI prägt. Großes Manko hierbei ist die fehlende Berücksichtigung von ausreichenden Kontrastverhältnissen, so dass es durch die Benutzerfarbeinstellung zu schlecht lesbaren Fragmenten wie weißer Schrift auf türkisfarbenem Hintergrund oder türkisfarbener Schrift auf weißem Hintergrund kommen kann. Untersucht man die Kontraste solcher Elemente, so wird hier das empfohlene minimale Kontrastverhältnis von 4,5:1 meist nicht erfüllt.

Schlecht Kontrastverhältnisse bei Microsoft’s Metro UI unter Windows Phone 7 [Quelle]

Türkiser Text auf weißem Hintergrund erfüllt nur ein Kontrastverhältnis von 2.3:1 und nicht das empfohlene Kontrastverhältnis von 4.5:1 (AA Rating)

Generell sollte die Verwendung von sehr gesättigten Farben und Hintergründen — insbesondere bei Productivity Tools, mit denen oftmals stundenlang gearbeitet wird — nur mit Vorsicht erfolgen, da starke Farben automatisch den Fokus lenken und der Benutzer daher sehr stark durch das UI vom eigentlichen Inhalt seiner Arbeit abgelenkt wird.

Fazit

Beim Entwurf touchbasierter UIs bietet sich die Nutzung von an der Realität orientierten Konzepten an, da hier nicht alleinig die Visualisierung, sondern — innerhalb der angesprochenen Grenzen — auch das Interaktionsverhalten aufgegriffen werden kann. Unter Beachtung von Nutzererwartungen bei der Umsetzung lassen sich so Interaktionsmöglichkeiten abdecken, die mit Maus und Tastatur kaum realisierbar sind.

Gerade für Consumer-Produkte bietet sich der Einsatz realitätsorientierter Interfaces an: Benutzer erkunden die durch Metaphern nahe gelegten Interaktionsmöglichkeiten, ansprechende Visualisierungen erhöhen hierbei den empfundenen Joy-of-Use bei der Applikationsnutzung — sofern die Interfacekonzepte konsequent und konsistent umgesetzt werden.

Bei Productivity Tools hingegen steht oftmals die Effizienz und Effektivität eines Produktes stärker im Vordergrund. Durch reduziertere UIs und Icons wird hier der Fokus wieder auf das Wesentliche — nämlich das zu bearbeitende Objekt und nicht das Interface, mit dem man es bearbeitet — gelenkt, dabei sollte aber auch auf die großflächige Verwendung sehr gesättigter Farben verzichten werden.

Beide beschriebenen Trends finden also ein Umfeld, in dem sie sich jeweils angemessen einbetten lassen.

Ergosign zeigt effizientes Prototyping auf der Mensch & Computer

Vom 11. bis 14. September findet in Chemnitz die jährliche Tagung des Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion der Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) unter dem Motto “ÜBERMEDIEN ÜBERMORGEN” statt. Die Tagung ist die führende Veranstaltung zum Thema Mensch-Computer Interaktion in Deutschland und bietet eine gute Plattform für Beiträge und Diskussionen zu allen Themen rund um das User Interface. Die Ergosign GmbH präsentiert dort ihr User Interface Design-Tool Antetype: Tim Klauck demonstriert am 13. September um 11 Uhr effizientes Prototyping mit Antetype anhand von ausgewählten Beispielen aus dem Projektalltag. Die Software für UI-Designer, Web- und Grafikdesigner sowie Usability Engineers wird zur Gestaltung von Benutzeroberflächen, zur Entwicklung von Web-Applikationen, Desktop-Anwendungen sowie von Mobile-Apps eingesetzt und bietet eine schnelle Prototypenentwicklung, Wireframing, detailliertes Visual Design, dynamische Layouts, eine zentrale, erweiterbare Widget Library sowie verschiedene „Look & Feels“.



Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es unter http://uebermedien.org/
Sie möchten Antetype kennenlernen? Unter www.antetype.com steht eine 30-Tage-Demoversion zum Download bereit.

Ergosign präsentiert sich auf dem IT-Tag Saarland am 16. September

Am 16. September findet der diesjährige IT-Tag des Saarlandes statt. Der Treffpunkt in der Region für IT-Anwender bietet einen umfassenden Überblick zu aktuellen Trends in der IT und über das Know-how der saarländischen IT-Branche. Die Ergosign ist eines der 40 Unternehmen, die sich auf dem IT-Tag in der Congresshalle in Saarbrücken präsentieren und Aspekte ihrer Arbeit und ihres Know-how zeigen. Die Teilnehmer erhalten Eindrücke zu User Interface Design, Usability Tests und zielführender UX-Strategieberatung.

Der IT-Tag startet am 16. September um 9.45 Uhr mit der Eröffnung von Peter Hauptmann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen die Themen Cloud Computing, IT-Sicherheit, Open Source Anwendungen und Mobile Endgeräte sowie Smartphone-Applikationen für den Einsatz in Unternehmen. Neben Übersichtsvorträgen werden Unternehmen aus der Praxis über Optimierungserfolge durch den Einsatz praktikabler IT-Lösungen berichten.

Besuchen Sie uns an unserem Stand mit der Nummer 20! Wir freuen uns auf interessante Gespräche.


Weitere Informationen zur Veranstaltung stehen unter www.it-tag-saarland.de bereit.

Fokusbeitrag “Software-Engineering” in der Juli Ausgabe der VDMA Nachrichten

Auf Einladung der Fachredaktion “Software” des VDMA gestaltete Jan Groenefeld gemeinsam mit weiteren externen Autoren einen Fokusbeitrag zum Thema “Software-Engineering”.

Die Veröffentlichung erfolgt in der gedruckten Juli-Ausgabe der VDMA Nachrichten.

Den Download des Artikels als PDF finden Sie am Ende des Beitrages.

Auszug aus dem Inhalt:

Software unterscheidet sich bei den Anforderungen [...] nicht von „Betriebsmitteln“ wie Maschinen oder Gabelstaplern. Die Rede ist von der Gebrauchstauglichkeit, neu-deutsch „Usability“. Ein entscheidender Aspekt ist dabei die Anforderung an die Schnittstelle zwischen Anwender und Maschine, das HMI (Human Machine Interface: beispielsweise die Bedienoberfläche einer Maschine). Bei der HMI-Gestaltung gerät der Mensch immer mehr in den Mittelpunkt.

Ergosign realisiert iPad App für den NWB Verlag

Ab sofort können die Abonnenten des NWB Verlag GmbH & Co. KG (NWB) die neue iPad App nutzen. Neben einem komfortablen Artikel-Reader bietet die Applikation eine Offline-Lesefunktion und die Möglichkeit die Zeitschriften des Verlages direkt über das iPad zu beziehen. Ergosign unterstützte den Verlag von der strategischen Beratung über die Konzipierung und Design bis hin zur iPad nativen Implementierung der App. Der Fachverlag NWB bietet Leistungen rund um die Recherche und den Informationsbedarf des Steuerberaters und verfügt über eine umfassende Produktpalette sowohl im elektronischen als auch im Print-Bereich. Als einer der ersten Fachzeitschriftenverlage bietet NWB seinen Kunden mobile Lösungen an. Für seine Plattform “NWB Mobile”, die ebenfalls mit Unterstützung von Ergosign realisiert wurde erhielt der NWB Verlag sogar den von der Deutschen Fachpresse verliehenen Award “Fachmedium des Jahres”.


Weitere Informationen und ein Video zur neuen iPad App finden Sie hier. Eine detaillierte Case Study erscheint demnächst.

Ergosign on the run

Seit einigen Wochen hat das Laufvirus einige Ergonauten voll im Griff. Was zu Beginn als vorübergehende kurze Infektion schien, breitet sich vor allem in saarländischen Gefilden immer weiter aus. Angefangen mit der Teilnahme beim diesjährigen Firmenlauf in Dillingen, bei dem gleich zwei Ergosign-Laufteams an den Start gingen, bereitet man sich momentan auf den 2. Hochwald Gourmet Marathon in Saarbrücken vor.

Wie auch beim Firmenlauf handelt es sich hier um eine Team-Staffel über 4x10,55km und auch hier haben sich zwei tapfere Teams gefunden, die ihre Beine in die Hand nehmen werden, um alle Rekorde zu brechen. Als Vorbereitung werden 6 Läufer bereits heute beim Saarland Mittelpunktlauf über 5km wieder an den Start gehen.

Über Sponsorenangebote, Motivationsbekundungen und frisch gewaschene Laufshirts freuen sich unsere Läufer immer!

Ergosign München ist umgezogen

Ergosign hat ein neues Büro in München bezogen. Die neue Geschäftsstelle befindet sich in der Nähe des Olympiaparks in der Adams-Lehmann-Straße und bietet genügend Platz für neue Mitarbeiter.

Die modernen und größeren Büros sorgen für mehr Freiraum zur Umsetzung von User-Experience-Projekten, die Ergosign für Münchner Kunden wie die Siemens AG Industry Sector und Healthcare Sector sowie für die DocuWare AG durchführt.


Von München aus werden darüber hinaus Kunden in Österreich, Schweiz und Italien bedient, wie zum Beispiel AMSC Windtec GmbH, TechnoAlpin SpA, Infonic AG und axedo solutions AG.

Weitere Informationen zu Ergosign München finden Sie hier.

Ergosign Technologies veröffentlicht neue Version von Antetype

Ergosign Technologies veröffentlicht heute eine neue Version ihres User Interface Design-Tools Antetype. Die neue Version bietet neben Performance-Verbesserungen und Bug Fixes erweiterte Layout-Möglichkeiten und einen neuen, effizienteren Layout-Algorithmus. Außerdem kann die Widget Library nun gefiltert werden und bietet somit einen besseren Überblick über die im Projekt verwendeten Widgets.

In Kürze wird auch eine native iPad Viewer App zur Verfügung stehen. Auf dem UXcamp in Berlin, das am vergangenen Pfingstwochenende stattfand, konnten die Teilnehmer die neue Version sowie eine Vorschau des iPad Viewers bereits ausgiebig testen. Als Bonbon wurden Antetype Rabatt-Gutscheine verteilt sowie Lizenzen verlost.

Die Mac-Applikation Antetype ist eine neuartige Designanwendung, die User Interface Designer und -Entwickler bei der Gestaltung von Benutzeroberflächen - von der Erstellung interaktiver Prototypen bis hin zur Erfindung und Gestaltung neuer Widgets - unterstützt. Antetype wird zum Beispiel von namhaften Kunden wie PIXAR, Sencha, antrop und vielen anderen zur Erstellung anspruchsvoller UX Designs und interaktiver Prototypen eingesetzt.

Weitere Informationen sowie eine kostenlose 30-Tage-Demoversion sind unter www.antetype.com verfügbar.

Weltumwelttag - Kostenlose Icons!

Am 05. Juni ist wieder Weltumwelttag. Ergosign möchte mit diesen Gratisicons einen kleinen Beitrag dazu leisten, damit wir auch im täglichen Leben an unsere Umwelt denken!

Ergosign hält Keynote zu Usability Engineering

Seit 2009 hat die norddeutsche IT- und Software-Szene mit der Seacon einen neuen Branchentreffpunkt in Hamburg. Die von Hamburg@work, Projektwerk und den Medien JavaSpektrum sowie ObjektSpektrum veranstaltete Konferenz für IT-und Business-Entscheider ist für viele Unternehmen ein wichtiger Ort, sich zu präsentieren und auszutauschen. Zu den Keynotern zählen die HanseMerkur, Neo Technology, Desertec Foundation und die Ergosign GmbH. Prof. Dr. Dieter Wallach, Geschäftsführer von Ergosign, präsentiert auf der Seacon die Keynote „Usability Engineering: Theoretische Grundlagen und praxisorientierte Realisierung”. Die Ergosign GmbH unterstützt in Hamburg unter anderem die Unternehmen Lufthansa Technik AG, Alltec GmbH, Bond Technical Management Ltd, Drägerwerk AG & Co. KGaA, Freenet AG, Froglogic Ltd und Interschalt Maritime Systems AG. Die Kunden Lufthansa Technik und Froglogic aus Hamburg werden ebenso auf der Seacon über Praxisbeispiele berichten.

Weitere Informationen und das vollständige Programm der Seacon sind unter http://www.sigs-datacom.de/seacon/seacon.html verfügbar.

Fachbeitrag zum User Interface für Bond TM im Magazin The Yacht Report

In der aktuellen Ausgabe des Magazins “The Yacht Report” ist ein Fachbeitrag über unseren Kunden Bond Technical Management erschienen. Der Artikel berichtet über das User Interface (UI), dass wir für Yacht-Systeme entwickelt haben. Mit dem UI werden verschiedene Arten von Bedienpanels (touchscreen-basiert) zur Steuerung von allen A/V relevanten Systemen auf einer Yacht gesteuert. Mit dem maßgeschneiderten und auf das Design von Super Yachten angepasste User Interface können alle interaktiven Geräte an Bord bedient werden. Der vollständige Artikel ist hier verfügbar.

Bond TM erstellt für die modernsten Yachten AV / IT- und Kommunikationssysteme. Um für ihre Kunden anspruchsvolle und maßgeschneiderte Bord-Systeme zu realisieren, arbeitet Bond TM dabei eng mit den Eigentümern und Kapitänen zusammen. Mehr Informationen zum Unternehmen unter www.bondtm.com.

VDMA Software Engineering Infotag 2011

Auf Einladung des VDMA hielt Jan Groenefeld im Rahmen des VDMA Infotags einen Vortrag zum Thema “Anforderungsanalyse - Zu Risiken und Nebenwirkungen (be-)fragen Sie ihren Benutzer”.
Interessante Vorträge und intensive Diskussionen in den Pausen sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung.

Ergosign stellt auf dem UXcamp Europe neues Antetype-Release vor

Vom 11. bis zum 12. Juni findet wieder das UXcamp Europe in Berlin statt. Die Ergosign GmbH ist als Anbieter verschiedener UX-Dienstleistungen auch dabei und wird den Event als Goldsponsor unterstützen. Ergosign präsentiert den Teilnehmern das Prototyping Tool Antetype – diesjähriger Hauptsponsor der Veranstaltung. Antetype wird rechtzeitig zum Event in einer neuen Version verfügbar sein. Neben neuen Funktionen wird eine erste Version der iPad Viewer App vorgestellt. Alle Teilnehmer erhalten Gutscheine für Antetype und können das Tool günstiger erwerben. Auf der Abschlussveranstaltung werden außerdem Lizenzen verlost. Die Teilnahme am UXcamp ist wie jedes Jahr kostenfrei. Die Teilnehmer müssen sich nur rechtzeitig über das Barcamp-Wiki (www.uxcampeurope.org/) registrieren.

Weitere Informationen zum Ablauf des UXcamps sind unter www.uxcampeurope.org verfügbar.
Mehr Informationen zu Antetype finden Sie auf der Website www.antetype.com.

Formel 1: Pole Position durch Ease of Use?

User Interface Designer sind in einem gewissen Sinne für ihr Leben gestraft. So wie Köche vermutlich nicht mehr komplett wertfrei schmecken können, haben Vertreter unserer Zunft immer ein Auge offen für alles, was mit Interaktion zu tun hat.

So auch am 23. März 2011: Auf dem Morgenflug nach Zürich hatte circa 75% der (meist männlichen) Geschäftsleute an Bord die Seite 33 der Süddeutschen Zeitung aufgeschlagen, auf der ein riesiges Formel 1-Lenkrad unter der Überschrift “Mit Knöpfchen am Steuer” prangte.

Für mich als (bis dato) F1-Ignoranten in zweierlei Hinsicht überraschend: zum einen die augenscheinliche Komplexität, zum anderen das offensichtliche Interesse an diesem Thema. Nach einer Recherche diesbezüglich fand sich ein Artikel von Nick Heidfeld im Focus (12/2011), in dem sich teilweise sehr deutliche Parallelen zur Benutzerfreundlichkeit von Software auftun.

ad 1) Komplexität und Kontext

Ein signifikantes Problem von Software ist das sukzessive und unstrukturierte Anhäufen von Funktionalität (sogenannte Featuritis), so dass das ursprünglich (möglicherweise schlüssig) konzipierte User Interface nicht mehr skaliert. Daraus resultiert ein Fehlen von Guidance, was den User schnell überfordert. So kämpfen die F1-Fahrer wie Heidfeld anscheinend mit ähnlichen Anforderungsproblemen wie User von Microsoft Word.

“Als ich im Jahr 2000 den Sprung von der Formel 3000 in die Formel 1 schaffte, hatten die Lenkräder nur zwei Knöpfe! Einen für die Trinkflasche, einen für den Bordfunk. Vergleiche ich das damalige Steuer mit dem heutigen, wäre dies, als ob ich die Technik eines Segelflugzeugs mit der eines Airbus A380 vergleichen würde.”

Interessant ist auch teilweise die Wortwahl, die Heidfeld benutzt. Er redet in seinem Artikel von “Bedrohung”, “Fuck-Up-Potenzial” und “fatalen Auswirkungen”. In normalen Nutzer-Interviews wäre dies schon eine besorgniserregende Tonart. Wenn man hier noch den Kontext der Benutzung (250+ km/h) unter maximalem Stress berücksichtigt, wäre der Begriff Showstopper leidlich untertrieben.

ad 2) Modalität und Lesbarkeit

Eine weitere Herausforderung im UI Design ist meist die Darstellung von Modalität in Interfaces, d.h. in welchem Zustand befindet sich das System, respektive welche Funktion ist aktiv. Auch hierzu äußert sich Heidfeld:

“Heute haben wir für die unterschiedlichsten Fahrzeug- und Motorenzustände rund ein Dutzend verschiedene Knöpfe auf dem Lenkrad, dazu noch fünf Drehschalter in der Mitte. Nicht zu vergessen, die ganze Reihe von Rändelrädern auf dem Lenkrad und am Lenkradkranz. Und hinter dem Lenkrad gibt es weitere acht Verstellmöglichkeiten. Was die Knöpfe betrifft, die sind zum Teil doppelt belegt, je nachdem, in welchem Modus ich mich befinde.”

Würde man das Lenkrad einem Expert Review unterziehen, fielen einem auch das alleinige Verlassen auf Farbe auf - leider finden sich keine Statistiken über die farbfehlsichtige F1-Fahrer, normalerweise sind es jedoch circa 8% aller Männer. Ebenso sind die Labels eher frei verteilt (mal drüber, mal drunter, mal drauf), den notwendigen Platz für eine konsistente Alignierung könnte man auch gegebenenfalls durch das Weglassen des Autohersteller-Logo generieren.

ad 3) Detailinteraktion und Mental Load

Ein integraler Punkt hinsichtlich UI-Design ist nicht zuletzt die Ergonomie. Eine falsche Positionierung von hochfrequent genutzten Funktionen kann von Effizienzeinbußen bis zu Repetitive Strain Injuries führen. Die Äußerungen von Heidfeld jedoch führen die Gefährlichkeit von Falschplazierungen unter der Berücksichtigung der F1-Umgebungsbedingungen auf ein neues Level.

“Ich muss also mehr oder weniger gleichzeitig beide Knöpfe drücken, nicht selten an einer Stelle, wo ich hochschalten muss, und gleichzeitig sollte ich ja noch ein wenig lenken. Das ist vom Rhythmus her schon schwierig, es ist aber auch von der reinen Haptik her problematisch. So stelle ich mir einen besonders schwierigen Griff beim Klavierspielen vor, allerdings dann bei Tempo 250. Also lenken, schalten, Knöpfe bedienen und das mitten im Zweikampf. Und gleichzeitig ein Auge für die optischen Signale frei haben, die anzeigen, ob man die erwünschte Technik überhaupt einsetzen darf oder nicht.”

Insofern wäre es sehr spannend zu wissen, in welcher Häufigkeit welche Funktionen ausgeführt werden. So verwundert es beispielsweise (zumindest den Laien), dass die Speed Limiter Funktion für die Boxengasse hinsichtlich der Ergonomie die gleiche Prominenz wie der Boost bekommt (und nicht einfach automatisch getriggert wird).

ad 4) Mehrwerte und Standard User Experience

Analogien zu Software-Umgestaltungen zeigen sich auch in der Überzeugung der Nutzer, neue Funktionalitäten per se nicht unbedingt missen zu wollen, sowie in der gleichzeitigen Motivation, gerne an deren Vereinfachung mitzuwirken. So auch Heidfeld:

“Es bereitet mir Freude, mich in die ganzen Systeme einzuarbeiten, um sie dann unter Umständen auch noch vereinfachen zu können. Für mich ist das eine Herausforderung, Kompliziertes zu vereinfachen und sinnvoll neu zu gestalten. So gesehen, bin ich gegenüber dieser Technik durchaus positiv eingestellt.”

Neben der Innovationsbereitschaft ist ein sehr wichtiger Erkenntniswert aus kontextuellen Analysen die Frage nach der Standard User Experience: Welche Programme prägen die mentalen Modelle der Anwender fundamental? Dabei zeichnet sich in den letzten Jahren ein starker Wechsel von der Office- zur Facebook-Generation ab. Die SZ schreibt dazu passend:

“Ist das Multitasking vielleicht eine Frage des Alters? ... Die Knopfsache, die eigentlich nur für mehr Möglichkeiten zum Überholen sorgen sollte, könnte also zu einer Art Ausscheidungsverfahren der Generationen führen; dann würde sich zeigen, was mehr bringt - Fähigkeiten an der Playstation oder Erfahrung”.

Fazit

Abschließend festzuhalten ist, dass - wie bei jedem Designprozess - sicherlich viele unbekannte Einschränkungen zu dem hier besprochenen Interface des Rennwagens geführt haben. Die Parallelen zum Softwaredesign stechen jedoch ins Auge, zumal es verwundert, dass bei diesem hochgezüchteten und vor allem überschwänglich finanzierten Umfeld nicht mehr Raum für nutzerzentrierte Innovation geöffnet wird (Head-Up Displays, Sprachsteuerung, etc.).

Die Tatsache jedoch, dass eine Nutzervereinigung (in diesem Fall die Fahrergewerkschaft) öffentlich proklamiert, dass “das Limit erreicht sei”, ist erfahrungsgemäß die letzte Eskalation bevor ein Redesign ansteht.

Endlich Frühling! Gratis Ergosign Icons

Die Sonne scheint, die Blumen blühen ... endlich Frühling!

Unsere farbenfrohen Gratisicons bringen den Frühling auch auf Ihren Desktop, viel Spass!

VDMA-Infotag - Software Engineering als Schlüsselkompetenz

Software-Entwicklungsprojekte im vorgegebenen Zeitrahmen, in hoher Qualität und ohne Budgetüberschreitung zu managen ist keine einfache Aufgabe. Gerade dort wo die Software eventuell nur einen Teil eines interdisziplinären Projektes darstellt, sind die Abhängigkeiten und damit auch die Risiken sehr hoch. Für eine erfolgreiche Softwareentwicklung gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Methoden und Werkzeugen. Die Kunst besteht jedoch darin, genau den richtigen Ansatz aus dieser Menge von Möglichkeiten für ein anstehendes Entwicklungsvorhaben zu finden.

Die VDMA-Veranstaltung „Software Engineering als Schlüsselkompetenz“ am 16. Mai in Frankfurt a. M. skizziert einige mögliche Lösungswege und zeigt Fallstricke auf, die gerade bei der Arbeit in großen Teams überall lauern.

Ergosign ist auch vor Ort. Jan Groenefeld wird zum Thema „Die Anforderungsanalyse - Zu Risiken und Nebenwirkungen (be-)fragen Sie ihren Benutzer” referieren.

Die Anforderungsanalyse - Ein kurzer Überblick

  • Funktion ist nicht alles - nicht-funktional = nicht wichtig?
  • Vorgehensmodelle und Dokumentations-Artefakte (Pflichten und Lastenheft) - Klassische Ansätze vs. Benutzerzentriertes Vorgehen

Automatisierungstreff 2011 - HMI-Design-Workshop voller Erfolg

Hiddenhausen – Wie lassen sich ergonomische Oberflächen zur Maschinenbedienung entwerfen? Was muss bei der Gestaltung von Alarmmeldungen zur Lenkung der Aufmerksamkeit des Bedieners beachtet werden? Diese und weitere Fragen zum Design industrieller User Interfaces beantwortete ein Workshop, den Ergosign mit seinem Kooperationspartner INOSOFT im Rahmen des Automatisierungstreffs Böblingen anbot. Ziel der Veranstaltung mit dem Titel „Next Generation HMI Design“ war es, zu zeigen, welche Bedeutung eine gute Visualisierung als das „Aushängeschild“ der Maschine hat.

Am Vormittag umriss Dr. Marcus Plach, Geschäftsführer von Ergosign, in seinem Vortrag die Grundlagen benutzerzentrierten Designs. Mit unterhaltsamen Beispielen aus der Praxis erklärte er mögliche Fallstricke und Folgen schlechten Designs und zeigte durch einfache Tests den Teilnehmern eindrucksvoll die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung auf. Danach erläuterte Plach die wissenschaftliche Methodik bei der Gestaltung ergonomischer Bedienoberflächen, die mit Analyse-, Design- und Testphasen nachvollziehbar zum angestrebten Ziel führt.

Anschließend wurde es praktisch: Jan Groenefeld, Senior User Interface Designer bei Ergosign, entwickelte vor den Augen der Teilnehmer ein wiederverwendbares Design für Alarmmeldungen und erklärte dabei wichtige Grundlagen der Fehlerkommunikation sowie der Interaktion zwischen Mensch und Bedienoberfläche im Falle eines Maschinenfehlers.

Zum Schluss stellte Stefan Niermann von INOSOFT die interessierte Runde vor die Aufgabe, in der zuvor entwickelten Oberfläche mit VisiWin 7 und Expression Blend im 3D Modell einer Maschine das Fehlerzentrum per animierter „Kamerafahrt“ in den Fokus des Betrachters zu rücken. „Das zeitgemäße Design und die Ergonomie von Bedienoberflächen und Visualisierungen gewinnen für Maschinenbauer als Verkaufsargument immer mehr an Bedeutung“, waren sich alle Vortragenden einig.

Für das rege Interesse aller Teilnehmer möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.

Ergosign sponsort IA Konferenz 2011 - Die 5. Deutsche Konferenz für Informationsarchitektur

Unter dem Leitthema “Shaping the Mobile Experience” findet vom 20. bis zum 21. Mai 2011 in München die 5. Deutsche Konferenz für Informationsarchitektur statt.

Als “Ort der Zusammenkunft und des Austauschs” finden sich hier Konzepter, Informationsarchitekten und User Experience Designer zusammen, um sich über Innovationen, Trends und Methoden zur allgegenwärtigen “Revolution” der mobilen Interaktion auszutauschen.

Wir freuen uns auf interessante Vorträge und Gespräche!

Ergosign sponsort UXcamp Europe 2011

Nach der tollen Erfahrung im letzten Jahr unterstützt Ergosign erneut das UXcamp Europe 2011 als Sponsor. In diesem Jahr erweitern wir sogar unser Engagement. Neben Ergosign selbst wird Antetype – unsere neue Prototyping und Design-Anwendung – als Hauptsponsor auftreten.

Dieses Jahr diskutieren, kollaborieren und präsentieren Designer aktuelle Themen aus allen UX-verwandten Disziplinen in Berlin vom 11. bis zum 12. Juni. Die Teilnahme ist auch dieses Jahr kostenfrei, man muss sich lediglich (rechtzeitig) über das Barcamp-Wiki registrieren…

Wir freuen uns auf spannende Sessions!

Next Generation HMI Design - Ergosign auf dem Automatisierungstreff Industrie+Gebäude 2011

Der Automatisierungstreff Industrie+Gebäude findet 2011 vom 15. bis zum 17. März in der Kongresshalle Böblingen statt.

Er versteht sich als “ultimative Plattform” zur Präsentation und Diskussion neuer Technologien und Trends in der Industrie- und Gebäudeautomation.


Aufgrund des letztjährigen überaus positiven Teilnehmerechos veranstaltet Ergosign in Kooperation mit der Digitec Vertriebs GmbH und der INOSOFT GmbH am 16.03.2010 erneut einen Anwender-Workshop zum Thema:

Next Generation HMI Design
Design und Technik aus einer Hand

Teil 1 – Design moderner Benutzeroberflächen

  Ergonomie und Attraktivität steigern
  Entwurf einer benutzerfreundlichen Bedienoberfläche
  Beispiele aus der Praxis

Teil 2 – Prozessvisualisierung mit Zukunft

  Entwicklungsprozesse optimieren
  Produktvorstellung: VisiWin in der Praxis
  Praktische Übungen an Workstations (keine Vorkenntnisse notwendig)

Weitere Informationen finden sich auf der Website des Automatisierungstreffs:

Ergosign auf der embedded world Exhibition&Conference 2011

Die embedded world Exhibition&Conference in Nürnberg ist die weltweit größte Fachmesse ihrer Art und der Treffpunkt der internationalen Embedded-Community.

Am 02.03 finden Sie uns zusammen mit der itemis AG, einem Marktführer für modellgetriebene Systementwicklung, in Halle 10 am Stand 10-529.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche ...

Antetype Version 1.0 jetzt verfügbar

Antetype Version 1.0 jetzt verfügbar

Nach intensiven Beta-Tests sind wir stolz, endlich die offizielle Version 1.0 unseres eigenen Prototyping-Tool Antetype der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen zu können.

Seit dem 31. Januar 2011 kann man sich unter http://www.antetype.com eine kostenlose, 30 Tage gültige Trial-Version herunterladen. Antetype kostet für den kommerziellen Gebrauch 289,- USD, für den akademischen Bereich gibt es vergünstigte Konditionen.

Das erste Feedback von Kunden ist sehr positiv, was uns umso mehr motiviert, Antetype weiter zum perfekten Prototyping-Tool zu entwickeln.

Happy Prototyping!