Technologien

Das Instrumentarium heutiger User Interfaces ist noch längst nicht ausgereift: Methoden wie gestische Eingaben, aber auch Technologien im Netz (Javascript) und auf dem Desktop (WPF) erweitern das klassische Spektrum der Interaktionsmöglichkeiten nicht nur, sondern bereichern es auch entscheidend für den Endanwender.

Rich Internet AppsDie Migration zu Rich Internet Apps

Die Grenze zwischen webbasierten und lokal installierten (nativen) Programmen verschwindet für den Endbenutzer zunehmend. Bestes Beispiel hierfür sind Web-Applikationen wie Google Docs. Diese laufen ausschließlich online in der "Cloud", benötigen keinerlei Installation und bieten für viele User ausreichenden Funktionsumfang.

Case Study

Case Study Buhl

ERGOSIGN gestaltete für Buhl eine Rich Internet Application. (Lesen)

Dabei wird die Erwartungshaltung an den Interaktivitätsgehalt - geprägt durch jahrelangen Umgang mit nativen Programmen - direkt in das Webumfeld projiziert.

Anwender erwarten zunehmend im Netz reichhaltige Interaktionsmöglichkeiten wie Drag & Drop oder auch animierte Controls. 

Auch das klassische sequentielle Server-Client- Wechselspiel wird aufgeweicht: Augenblickliche Fehlervalidierung, Parallelität laufender Prozesse, aber vor allem auch Geschwindigkeit sind nur einige Potentiale, die wir gemeinsam mit unseren Kunden nutzen, um eine außergewöhnliche User Experience zu erzielen.

Die Evolution der Thick Clients

Die Evolution der Thick ClientsAuch bei steigender Signifikanz der Webapplikationen verlieren rein native Anwendungen keineswegs ihre Existenzberechtigung. So sind z.B. im Engineering-Kontext die Anforderungen an Performanz und somit lokale Rechenpower hoch. 

Neue Technologien wie WPF, aber auch kontinuierlich verbesserte Plattformen wie die Java-basierte Eclipse RCP oder auch das plattformübergreifende Qt GUI-Framework eröffnen uns hier vielfältige Möglichkeiten, moderne, einfach zu erlernende und effizient zu bedienende Produkte zu schaffen.

Die Zusammenarbeit mit ERGOSIGN verlief reibungslos, effizient und angenehm. Das gilt auch für die Analyse- und Planungsphase. Darüber hinaus gefiel uns besonders die Flexibilität des Teams. Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen. 

Matthias Ettrich, Nokia Qt

Designer & Entwickler

Diese fortschrittlichen Technologien und entsprechende Tools (wie Expression Blend) ändern aber auch die Form der Zusammenarbeit zwischen Designer und Entwickler: Gestaltung und Umsetzung erfolgen nicht mehr strikt nacheinander, sondern überlappen im Sinne eines Concurrent Engineering. Bei grundsätzlicher beibehaltener Rollentrennung entstehen hierdurch insgesamt Effizienzgewinne.

Alles wird natürlicher: Natural Interfaces

Neben traditionellen Eingabegeräten wie der Maus oder dem Keyboard erobern sogenannte natürliche Interaktionstechnologien wie direkte Berührung via Touchscreen oder aber auch Sprachsteuerung (endlich) ein immer größeres Anwendungsfeld.

Multi-Touch Interfaces

Microsoft SurfaceDie Einführung von Multi-Touch Interface-Geräten wie dem Surface Table von Microsoft eröffnet einen radikalen Umbruch: In bestimmten Situationen werden klassische GUIs durch NUIs ergänzt beziehungsweise komplett ersetzt. 

Dies hat den Vorteil, dass weniger spezifische "Interaktions­sprachen" erlernt werden müssen, sondern auf natürliche Gesten zurückgegriffen werden kann. 

ERGOSIGN hilft seinen Kunden, dieses spannende Interaktionsparadigma nicht nur in Consumer-Produkten, sondern auch in Business- und Engineering-Kontexten einzuführen.

Touchbased Smartphones

Case Study NWBWaren Smartphones lange Zeit primär als "Business-Werkzeuge" einzustufen, so sorgte nicht zuletzt das iPhone für den Durchbruch in der breiten Masse. Primärer Grund hierfür ist, dass sich mittlerweile die Bedienung via Touch vom Alleinstellungsmerkmal zum Standard entwickelt hat. 

Gerade durch den Verzicht auf Hard Keys können Controls beliebig auf dem Screen gezeichnet werden und so die für den aktuellen Nutzungskontext ideale Benutzersteuerung angeboten werden.

ERGOSIGN unterstützt Kunden aus unterschiedlichen Branchen bei der Entwicklung der jeweils besten User Experience für die verschiedenen mobilen Plattformen und sorgt für Konsistenz auch über Mediengrenzen hinweg (Zur Case Study NWB).

Voice Interfaces

Voice InterfacesBis vor einigen Jahren waren sprachbasierte User Interfaces Nischenprodukte und ihre Anwendung häufig auf sehr enge Domänen beschränkt. Durch bessere Performanz und Qualität finden Sprachsteuerung, Sprachausgabe und Text-To-Speech mittlerweile eine größere Verbreitung. Allerdings hängt der Erfolg dieser Technologien im alltäglichen Einsatz von mehreren Faktoren ab und eine harmonische Abstimmung mit üblichen Interaktionsformen ist alles andere als trivial. ERGOSIGN führt hierzu spezielle Usability Tests durch und berät Sie bei der Auswahl geeigneter am Markt angebotener Software-Produkte.  

Gerne erstellen wir für Sie auch sogenannte Audicons, d.h. Soundfiles, die Funktionen und Zustände – analog zu Icons im visuellen Bereich – akustisch untermauern.

HMI und SCADA

Unter Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA) verbirgt sich das Konzept zur Überwachung und Steuerung technischer Prozesse. Dabei spielt gerade die ergonomische Gestaltung des Human Machine Interface (HMI) eine erfolgskritische Rolle.

Neben der reinen Analyse ist in diesem industriellen Kontext sehr häufig ein Verständnis für die zugrunde liegenden Technologien vonnöten. Der Wunsch nach möglichst modularen und schnell anpassbaren Frameworks reflektiert sich dabei zwangsläufig auch in der Benutzeroberfläche.

Infolgedessen hat ERGOSIGN frühzeitig begonnen, in den wichtigsten Entwicklungsumgebungen wie INOSOFT VisiWinNET, CopaData zenon oder Siemens SIMATIC WinCC Know-How aufzubauen und so Kunden und Entwickler optimal zu unterstützen.

Case Study

Case Study Kasto / Digitec

ERGOSIGN konzipierte für Kasto eine touchbasierte Steuerung. (Lesen)