ERGOSIGN Blog

ERGOSIGN Technologies veröffentlicht heute eine neue Version ihres User Interface Design-Tools ANTETYPE. Die neue Version bietet neben Performance-Verbesserungen und Bug Fixes erweiterte Layout-Möglichkeiten und einen neuen, effizienteren Layout-Algorithmus. Außerdem kann die Widget Library nun gefiltert werden und bietet somit einen besseren Überblick über die im Projekt verwendeten Widgets.

In Kürze wird auch eine native iPad Viewer App zur Verfügung stehen. Auf dem UXcamp in Berlin, das am vergangenen Pfingstwochenende stattfand, konnten die Teilnehmer die neue Version sowie eine Vorschau des iPad Viewers bereits ausgiebig testen. Als Bonbon wurden ANTETYPE Rabatt-Gutscheine verteilt sowie Lizenzen verlost.

Die Mac-Applikation ANTETYPE ist eine neuartige Designanwendung, die User Interface Designer und -Entwickler bei der Gestaltung von Benutzeroberflächen - von der Erstellung interaktiver Prototypen bis hin zur Erfindung und Gestaltung neuer Widgets - unterstützt. ANTETYPE wird zum Beispiel von namhaften Kunden wie PIXAR, Sencha, antrop und vielen anderen zur Erstellung anspruchsvoller UX Designs und interaktiver Prototypen eingesetzt.

Weitere Informationen sowie eine kostenlose 30-Tage-Demoversion sind unter www.antetype.com verfügbar.

ANTETYPE Logo
von Alin

Am 05. Juni ist wieder Weltumwelttag. ERGOSIGN möchte mit diesen Gratisicons einen kleinen Beitrag dazu leisten, damit wir auch im täglichen Leben an unsere Umwelt denken!

ERGOSIGN Umwelticons

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von Natalie und Feli

Seit 2009 hat die norddeutsche IT- und Software-Szene mit der Seacon einen neuen Branchentreffpunkt in Hamburg. Die von Hamburg@work, Projektwerk und den Medien JavaSpektrum sowie ObjektSpektrum veranstaltete Konferenz für IT-und Business-Entscheider ist für viele Unternehmen ein wichtiger Ort, sich zu präsentieren und auszutauschen. Zu den Keynotern zählen die HanseMerkur Versicherungsgruppe, Neo Technology, Desertec Foundation und die ERGOSIGN GmbH. Prof. Dr. Dieter Wallach, Geschäftsführer von ERGOSIGN, präsentiert auf der Seacon die Keynote „Usability Engineering: Theoretische Grundlagen und praxisorientierte Realisierung". Die ERGOSIGN GmbH unterstützt in Hamburg unter anderem die Unternehmen Lufthansa Technik AG, Alltec GmbH, Bond Technical Management Ltd, Drägerwerk AG & Co. KGaA, Freenet AG, Froglogic Ltd und Interschalt Maritime Systems AG. Die Kunden Lufthansa Technik und Froglogic werden ebenso auf der Seacon über Praxisbeispiele berichten.

Weitere Informationen und das vollständige Programm der Seacon sind unter http://www.sigs-datacom.de/seacon/seacon.html verfügbar.


von Alin

In der aktuellen Ausgabe des Magazins "The Yacht Report" ist ein Fachbeitrag über unseren Kunden Bond Technical Management erschienen. Der Artikel berichtet über das User Interface (UI), dass wir für Yacht-Systeme entwickelt haben. Mit dem UI werden verschiedene Arten von Bedienpanels (touchscreen-basiert) zur Steuerung von allen A/V relevanten Systemen auf einer Yacht gesteuert. Mit dem maßgeschneiderten und auf das Design von Super Yachten angepasste User Interface können alle interaktiven Geräte an Bord bedient werden. Der vollständige Artikel ist hier verfügbar.


Bond TM erstellt für die modernsten Yachten AV / IT- und Kommunikationssysteme. Um für ihre Kunden anspruchsvolle und maßgeschneiderte Bord-Systeme zu realisieren, arbeitet Bond TM dabei eng mit den Eigentümern und Kapitänen zusammen. Mehr Informationen zum Unternehmen unter www.bondtm.com.

von Alin

Auf Einladung des VDMA hielt Jan Groenefeld im Rahmen des VDMA Infotags einen Vortrag zum Thema "Anforderungsanalyse - Zu Risiken und Nebenwirkungen (be-)fragen Sie ihren Benutzer".
Interessante Vorträge und intensive Diskussionen in den Pausen sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung.

von Jan

Vom 11. bis zum 12. Juni findet wieder das UXcamp Europe in Berlin statt. Die ERGOSIGN GmbH ist als Anbieter verschiedener UX-Dienstleistungen auch dabei und wird den Event als Goldsponsor unterstützen. ERGOSIGN präsentiert den Teilnehmern das Prototyping Tool ANTETYPE – diesjähriger Hauptsponsor der Veranstaltung. ANTETYPE wird rechtzeitig zum Event in einer neuen Version verfügbar sein. Neben neuen Funktionen wird eine erste Version der iPad Viewer App vorgestellt. Alle Teilnehmer erhalten Gutscheine für ANTETYPE und können das Tool günstiger erwerben. Auf der Abschlussveranstaltung werden außerdem Lizenzen verlost. Die Teilnahme am UXcamp ist wie jedes Jahr kostenfrei. Die Teilnehmer müssen sich nur rechtzeitig über das Barcamp-Wiki (www.uxcampeurope.org/) registrieren. 


Weitere Informationen zum Ablauf des UXcamps sind unter www.uxcampeurope.org verfügbar. Mehr Informationen zu ANTETYPE finden Sie auf der Website www.antetype.com.

von Alin Frädrich

User Interface Designer sind in einem gewissen Sinne für ihr Leben gestraft. So wie Köche vermutlich nicht mehr komplett wertfrei schmecken können, haben Vertreter unserer Zunft immer ein Auge offen für alles, was mit Interaktion zu tun hat.

So auch am 23. März 2011: Auf dem Morgenflug nach Zürich hatte circa 75% der (meist männlichen) Geschäftsleute an Bord die Seite 33 der Süddeutschen Zeitung aufgeschlagen, auf der ein riesiges Formel 1-Lenkrad unter der Überschrift "Mit Knöpfchen am Steuer" prangte.

Für mich als (bis dato) F1-Ignoranten in zweierlei Hinsicht überraschend: zum einen die augenscheinliche Komplexität, zum anderen das offensichtliche Interesse an diesem Thema. Nach einer Recherche diesbezüglich fand sich ein Artikel von Nick Heidfeld im Focus (12/2011), in dem sich teilweise sehr deutliche Parallelen zur Benutzerfreundlichkeit von Software auftun.

Formel 1 Lenkrad

Foto copyright focus.de


ad 1) Komplexität und Kontext

Ein signifikantes Problem von Software ist das sukzessive und unstrukturierte Anhäufen von Funktionalität (sogenannte Featuritis), so dass das ursprünglich (möglicherweise schlüssig) konzipierte User Interface nicht mehr skaliert. Daraus resultiert ein Fehlen von Guidance, was den User schnell überfordert. So kämpfen die F1-Fahrer wie Heidfeld anscheinend mit ähnlichen Anforderungsproblemen wie User von Microsoft Word.

"Als ich im Jahr 2000 den Sprung von der Formel 3000 in die Formel 1 schaffte, hatten die Lenkräder nur zwei Knöpfe! Einen für die Trinkflasche, einen für den Bordfunk. Vergleiche ich das damalige Steuer mit dem heutigen, wäre dies, als ob ich die Technik eines Segelflugzeugs mit der eines Airbus A380 vergleichen würde."

Interessant ist auch teilweise die Wortwahl, die Heidfeld benutzt. Er redet in seinem Artikel von "Bedrohung", "Fuck-Up-Potenzial" und "fatalen Auswirkungen". In normalen Nutzer-Interviews wäre dies schon eine besorgniserregende Tonart. Wenn man hier noch den Kontext der Benutzung (250+ km/h) unter maximalem Stress berücksichtigt, wäre der Begriff Showstopper leidlich untertrieben.


ad 2) Modalität und Lesbarkeit

Eine weitere Herausforderung im UI Design ist meist die Darstellung von Modalität in Interfaces, d.h. in welchem Zustand befindet sich das System, respektive welche Funktion ist aktiv. Auch hierzu äußert sich Heidfeld:

"Heute haben wir für die unterschiedlichsten Fahrzeug- und Motorenzustände rund ein Dutzend verschiedene Knöpfe auf dem Lenkrad, dazu noch fünf Drehschalter in der Mitte. Nicht zu vergessen, die ganze Reihe von Rändelrädern auf dem Lenkrad und am Lenkradkranz. Und hinter dem Lenkrad gibt es weitere acht Verstellmöglichkeiten. Was die Knöpfe betrifft, die sind zum Teil doppelt belegt, je nachdem, in welchem Modus ich mich befinde."

Würde man das Lenkrad einem Expert Review unterziehen, fielen einem auch das alleinige Verlassen auf Farbe auf - leider finden sich keine Statistiken über die farbfehlsichtige F1-Fahrer, normalerweise sind es jedoch circa 8% aller Männer. Ebenso sind die Labels eher frei verteilt (mal drüber, mal drunter, mal drauf), den notwendigen Platz für eine konsistente Alignierung könnte man auch gegebenenfalls durch das Weglassen des Autohersteller-Logo generieren.


ad 3) Detailinteraktion und Mental Load

Ein integraler Punkt hinsichtlich UI-Design ist nicht zuletzt die Ergonomie. Eine falsche Positionierung von hochfrequent genutzten Funktionen kann von Effizienzeinbußen bis zu Repetitive Strain Injuries führen. Die Äußerungen von Heidfeld jedoch führen die Gefährlichkeit von Falschplazierungen unter der Berücksichtigung der F1-Umgebungsbedingungen auf ein neues Level.

"Ich muss also mehr oder weniger gleichzeitig beide Knöpfe drücken, nicht selten an einer Stelle, wo ich hochschalten muss, und gleichzeitig sollte ich ja noch ein wenig lenken. Das ist vom Rhythmus her schon schwierig, es ist aber auch von der reinen Haptik her problematisch. So stelle ich mir einen besonders schwierigen Griff beim Klavierspielen vor, allerdings dann bei Tempo 250. Also lenken, schalten, Knöpfe bedienen und das mitten im Zweikampf. Und gleichzeitig ein Auge für die optischen Signale frei haben, die anzeigen, ob man die erwünschte Technik überhaupt einsetzen darf oder nicht."

Insofern wäre es sehr spannend zu wissen, in welcher Häufigkeit welche Funktionen ausgeführt werden. So verwundert es beispielsweise (zumindest den Laien), dass die Speed Limiter Funktion für die Boxengasse hinsichtlich der Ergonomie die gleiche Prominenz wie der Boost bekommt (und nicht einfach automatisch getriggert wird).


ad 4) Mehrwerte und Standard User Experience

Analogien zu Software-Umgestaltungen zeigen sich auch in der Überzeugung der Nutzer, neue Funktionalitäten per se nicht unbedingt missen zu wollen, sowie in der gleichzeitigen Motivation, gerne an deren Vereinfachung mitzuwirken. So auch Heidfeld:

"Es bereitet mir Freude, mich in die ganzen Systeme einzuarbeiten, um sie dann unter Umständen auch noch vereinfachen zu können. Für mich ist das eine Herausforderung, Kompliziertes zu vereinfachen und sinnvoll neu zu gestalten. So gesehen, bin ich gegenüber dieser Technik durchaus positiv eingestellt."

Neben der Innovationsbereitschaft ist ein sehr wichtiger Erkenntniswert aus kontextuellen Analysen die Frage nach der Standard User Experience: Welche Programme prägen die mentalen Modelle der Anwender fundamental? Dabei zeichnet sich in den letzten Jahren ein starker Wechsel von der Office- zur Facebook-Generation ab. Die SZ schreibt dazu passend:

"Ist das Multitasking vielleicht eine Frage des Alters? ... Die Knopfsache, die eigentlich nur für mehr Möglichkeiten zum Überholen sorgen sollte, könnte also zu einer Art Ausscheidungsverfahren der Generationen führen; dann würde sich zeigen, was mehr bringt - Fähigkeiten an der Playstation oder Erfahrung".


Fazit

Abschließend festzuhalten ist, dass - wie bei jedem Designprozess - sicherlich viele unbekannte Einschränkungen zu dem hier besprochenen Interface des Rennwagens geführt haben. Die Parallelen zum Softwaredesign stechen jedoch ins Auge, zumal es verwundert, dass bei diesem hochgezüchteten und vor allem überschwänglich finanzierten Umfeld nicht mehr Raum für nutzerzentrierte Innovation geöffnet wird (Head-Up Displays, Sprachsteuerung, etc.).

Die Tatsache jedoch, dass eine Nutzervereinigung (in diesem Fall die Fahrergewerkschaft) öffentlich proklamiert, dass "das Limit erreicht sei", ist erfahrungsgemäß die letzte Eskalation bevor ein Redesign ansteht.

von Sebastian

Die Sonne scheint, die Blumen blühen ... endlich Frühling! 

Unsere farbenfrohen Gratisicons bringen den Frühling auch auf Ihren Desktop, viel Spass!

ERGOSIGN Frühlingsicons

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von Justine und Feli

Software-Entwicklungsprojekte im vorgegebenen Zeitrahmen, in hoher Qualität und ohne Budgetüberschreitung zu managen ist keine einfache Aufgabe. Gerade dort wo die Software eventuell nur einen Teil eines interdisziplinären Projektes darstellt, sind die Abhängigkeiten und damit auch die Risiken sehr hoch. Für eine erfolgreiche Softwareentwicklung gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Methoden und Werkzeugen. Die Kunst besteht jedoch darin, genau den richtigen Ansatz aus dieser Menge von Möglichkeiten für ein anstehendes Entwicklungsvorhaben zu finden.

Die VDMA-Veranstaltung „Software Engineering als Schlüsselkompetenz“ am 16. Mai in Frankfurt a. M. skizziert einige mögliche Lösungswege und zeigt Fallstricke auf, die gerade bei der Arbeit in großen Teams überall lauern.

ERGOSIGN ist auch vor Ort. Jan Groenefeld wird zum Thema „Die Anforderungsanalyse - Zu Risiken und Nebenwirkungen (be-)fragen Sie ihren Benutzer" referieren.

Der Fokus liegt hierbei auf der Informationsanreicherung des Pflichtenheftes durch den Einsatz moderner benutzerzentrierter Entwicklungswerkzeuge.

Die Vernachlässigung sogenannter "nicht-funktionaler" Anforderungen ist ein häufiges Problem wenig erfolgreicher Produkte.

Die Ergänzung klassischer Fachanforderungen durch konkrete Anforderungen aus Sicht des Benutzers dagegen ermöglicht die Beschreibung von Lösungen (UI-Konzepten), die den Kundenwunsch optimal treffen.

 Im folgenden finden Sie einen Auszug der geplanten Vortragsinhalte:

1. Die Anforderungsanalyse

Ein kurzer Einblick in die Disziplinen sowie Zielsetzung und Motivation.

2. Funktion ist nicht alles 

Über das Aufspüren und die Bedeutung "nicht-funktionaler" Anforderungen für den Erfolg eines Produktes.  

 3. Vorgehensmodelle und Dokumentations-Artefakte

Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte der Anforderungsanalyse und deren Adressierung durch den Einsatz benutzerzentrierter Entwicklungswerkzeuge.

Über ihre Teilnahme an der Veranstaltung würden wir uns freuen.

Den Link zum Vortrag finden Sie im Anschluss an die Veranstaltung selbst ebenfalls hier.
















von Alin

Hiddenhausen – Wie lassen sich ergonomische Oberflächen zur Maschinenbedienung entwerfen? Was muss bei der Gestaltung von Alarmmeldungen zur Lenkung der Aufmerksamkeit des Bedieners beachtet werden? Diese und weitere Fragen zum Design industrieller User Interfaces beantwortete ein Workshop, den ERGOSIGN mit seinem Kooperationspartner INOSOFT im Rahmen des Automatisierungstreffs Böblingen anbot. Ziel der Veranstaltung mit dem Titel „Next Generation HMI Design“ war es, zu zeigen, welche Bedeutung eine gute Visualisierung als das „Aushängeschild“ der Maschine hat.

Automatisierungstreff 2011Am Vormittag umriss Dr. Marcus Plach, Geschäftsführer von ERGOSIGN, in seinem Vortrag die Grundlagen benutzerzentrierten Designs. Mit unterhaltsamen Beispielen aus der Praxis erklärte er mögliche Fallstricke und Folgen schlechten Designs und zeigte durch einfache Tests den Teilnehmern eindrucksvoll die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung auf. Danach erläuterte Plach die wissenschaftliche Methodik bei der Gestaltung ergonomischer Bedienoberflächen, die mit Analyse-, Design- und Testphasen nachvollziehbar zum angestrebten Ziel führt.

Anschließend wurde es praktisch: Jan Groenefeld, Senior User Interface Designer bei ERGOSIGN, entwickelte vor den Augen der Teilnehmer ein wiederverwendbares Design für Alarmmeldungen und erklärte dabei wichtige Grundlagen der Fehlerkommunikation sowie der Interaktion zwischen Mensch und Bedienoberfläche im Falle eines Maschinenfehlers.

Zum Schluss stellte Stefan Niermann von INOSOFT die interessierte Runde vor die Aufgabe, in der zuvor entwickelten Oberfläche mit VisiWin 7 und Expression Blend im 3D Modell einer Maschine das Fehlerzentrum per animierter „Kamerafahrt“ in den Fokus des Betrachters zu rücken. „Das zeitgemäße Design und die Ergonomie von Bedienoberflächen und Visualisierungen gewinnen für Maschinenbauer als Verkaufsargument immer mehr an Bedeutung“, waren sich alle Vortragenden einig.

Für das rege Interesse aller Teilnehmer möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.

Pressemeldung herunterladen

von Marcus und Jan

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